Innovation !

Ideen ermöglichen, umsetzen, erfolgreich machen – eine Idee mehr

noch anmelden

Filed under: Innovationsmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 11:54 pm on Mittwoch, März 26, 2008

Vom 09. – 11.04.08 findet das Public Partner Meeting “Innovation in Europe” in der UdK, Hardenbergstr. 33 statt. Es gibt zahlreiche Workshops am 10. und 11.04.08

Auch die Plattform für präventiven Produktschutz ConImit.de lädt nach ihrer Auftaktveranstaltung im Januar wieder ein. Thema der Reihe ist natürlich wieder der Schutz geistigen Eigentums, der unter verschiedenen Aspekten beleuchtet wird.

Am 25.04.08 feiert der Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI) den von der World Intellectual Property Organisation (WIPO) ausgerufenen Welttag des geistigen Eigentums. Unter dem Motto “Innovationen fördern – Rechte schützen” werden zahlreiche Fragen rund um das Thema geistiges Eigentum diskutiert. Melden Sie sich an.

Stolpersteine beseitigen

Filed under: Innovationsmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 3:43 pm on Dienstag, März 25, 2008

Noch immer hilfreich ist der Leitfaden zur Patentvermarktung von Friedhelm Limbeck.

Einer der erfolgreichsten Erfinder Deutschlands plaudert aus dem Nähkästchen. Instruktiv!

Nur bei seinem minimal umweltzerstörenden und damit sehr kostengünstigen Erdbohrverfahren für die Verbringung von Erdwärmesonden ging Manches in die Grube.

Doch da gute Ideen nicht wirklich sterben, macht die Umsetzung jetzt Bohrmaxx-Geothermische Erdbohrungen GmbH. Richten Sie bitte schöne Grüße aus an Michael Braun. Doch erwähnen Sie dann besser nicht Friedhelm Limbeck.

schnell noch investieren

Filed under: Innovationsfinanzierung — Dr. Ricarda Schallnus at 4:54 pm on Mittwoch, März 19, 2008

Auswirkungen der US-Finanzkrise betreffen auch einige Hedgefonds oder Pivate-Equity-Unternehmen. Für normale Unternehmen sind Kredite sogar billiger geworden.

Na dann investieren Sie und machen Sie sich lustig über das erwartete Wachstum von einem Prozent für 2008. Schade nur, dass die derzeitigen Währungsaufwertungen zahlreicher Schwellenländern wie China steigende Zinsen erwarten lassen.

Also schneller mit dem Innovationskarussell bevor die Bremse wirkt. Da die Einkommen in den nächsten Jahren wieder deutlich steigen sollen treffen Sie auf hervorragende Absatzchancen.

mehr

Filed under: Innovationsmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 4:32 pm on Mittwoch, März 19, 2008

Hans-Werner Hector, vormals SAP-Mitbegründer und heute Stifter für Kultur und Medizin, bedenkt die Universität Karlsruhe mit dem 200 Millionen Euro schweren Hector-Wissenschaftsfond. Ziel ist es, herausragende Forscher werben und halten zu können, die hierzulande bislang vergleichsweise Geringverdiener sind.

Erlaubt werden muss in Baden Würtemberg nur noch die Aufstockung staatlicher Professoren-Gehälter durch private Zulagen. Berlin sollte gleich mitziehen und als erste Maßnahme die Peinlichkeit um die TU-Kanzlerin Ulrike Gutheil  beenden.

RFID-Partner gesucht

Filed under: Innovationsfinanzierung,Innovationsmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 3:57 pm on Mittwoch, März 19, 2008

Einen kleinen bis mittleren Handels- oder Logistikbetrieb, der an einem Projekt mit dem elektronischen Produktcode RFID teilnehmen will, sucht die Technologiestiftung Berlin.

Für das Projekt, das gemeinsam mit Großunternehmen umgesetzt werden kann, gibt es Fördergelder des Bundeswirtschaftsministeriums.

Bewerben Sie sich bei Michael Stamm Tel. 030 463 02 414 Mail: stamm@technologiestiftung-berlin.de und entwickeln Sie unter Übernahme von Personalkosten und Aufwendungen externer Dienstleister Ihren Wettbewerbsvorteil von morgen. Los!

Frage & Antwort

Filed under: Innovationsmanagement,Wissensmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 3:41 pm on Mittwoch, März 19, 2008

Via Internet-Treffpunkt Transfercafe für Firmen und Forscher erhalten Firmeninhaber von KMUs kostenlos und vertraulich innerhalb von drei Tagen Antwort auf Ihre Fragen.

20 Professoren der Berliner Unis und Fachhochschulen stehen für den Wissenstransfer bereit.

Jetzt muss ja nur noch das Marketing für die Plattform stimmen. Dies ist mein kostenloser Beitrag.

Check it!

Filed under: Change Management — Dr. Ricarda Schallnus at 4:39 pm on Dienstag, März 18, 2008

Bei einer Prüfung potentieller Merger & Aquisitions rückt nunmehr auch eine Human Due Diligence in den Focus.

Ziel ist, die Mitarbeiter des Kandidaten-Unternehmens hinsichtlich ihrer Rolle in Entscheidungsprozessen, ihrer Kultur, Fähigkeiten und Einstellungen zu bewerten, um die Machbarkeit der Transaktion abzuschätzen, einen angemessenen Preis zu bestimmen und ggf. einen effektiven und gezielten Integrationsplan erarbeiten zu können.

Eine Human Due Diligence ermöglicht folgende Integrationsentscheidungen:

  • Festlegung der Unternehmensorganisation und Lösen von Konflikten in Entscheidungsprozessen
  • Definition von Werten für die gemeinsame Kultur und des Übergangsprozesses zu einer neuen Kultur
  • rasches Besetzen der Spitzenpositionen und Entscheidung zu Maßnahmen zur Vermeidung des Weggangs anderer kompetenter Mitarbeiter
  • Start von Programmen zur Gewinnung der Köpfe und Herzen der Mitarbeiter des Zielunternehmens

Zur Analyse der Unternehmenskultur und der Stärken und Schwächen der Mitarbeiter stehen folgende Methoden und Hilfsmittel zur Verfügung:

  • objektive Fakten sind verfügbar in Organigrammen, Vergütungs- und Beförderungsgrundsätzen, Stellenbeschreibungen, Statistiken zur Mitarbeiterfluktuation, Kulturaudits, 360-Grad-Feedbacks, Umfragen zu Zufriedenheit sowie Kennzahlen zur Mitarbeiterloyalität
  • eher qualitative Einschätzungen von Personalfragen und der Mitarbeiterfähigkeiten ermöglichen Interviews mit Führungskräften, Rollenspiele zur Ermittlung von Verhaltensmustern in verschiedenen Arbeitssituationen, rückblickende Analysen des Verhaltens des Führunsteams in Krisensituationen, Interviews mit Kunden und Lieferanten

Dies ist eine Schlußfolgerung aus mißglückten Transaktionen, in denen personalbzogene Fragen ignoriert, unterschätzt oder zu spät berücksichtigt wurden. (Alles zitiert nach David Harding & Ted Rouse in Harvard Business Manager 03/08)

Lassen Sie von einem interessanten Unternehmen nicht nur deswegen ab, weil die Kulturen so stark differenzieren. Kennen sie die Unterschiede, definieren sie die künftig gewünschten Strategien, Strukturen, Prozesse und zeigen Sie den Mitarbeitern beider Unternehmen ihre Chancen und Möglichkeiten in dem Neuen auf. Mitarbeiter sind lernfähig und willig, wenn sie all dies klar kommunizieren, Wertschätzung und damit übereinstimmendes Handeln zeigen. Das Zielunternehmen wäre nicht interessant, wenn es nicht auch Irgendetwas richtig gemacht hätte. Sie waren noch erfolgreicher offensichtlich, sonst wäre es andersherum. Doch lernen sie voneinander ohne dass sie die Führung aus der Hand geben. Denn sie haben gekauft oder wollen kaufen, sie bestimmen, wie es zu sein hat. Trauen sie sich. Das erwarten Mitarbeiter; keine lange Übergangszeit mit ständig wechselnden Vorgaben in denen die verschiedenen Kulturen als Deckmäntelchen ihrer Unentschlossenheit herhalten muss. Ja es ist wahrscheinlich, dass sich gerade besonders fähige Mitarbeiter abwenden. Warum sollten sie auch nicht, wenn sie bei Ihnen geringere Chancen für sich sehen als woanders. Und schon wieder liegt es an Ihnen, diese Verluste zu stoppen. Doch vielleicht wollen sie ja ganz andere Mitarbeiter haben als sie vorfinden.

Kontinuierlich

Filed under: Innovationsmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 2:00 am on Dienstag, März 18, 2008

Mit SMART kann eine regelmäßige Feedback-Kultur unterstützt werden anstelle nur jährlicher Gespräche.

Die SMART-Kriterien mit Max- und Min-Werten umfassen:

  1. Arbeitsqualität (Plus 5/Minus 5)
  2. Zuverlässigkeit (Plus 5/Minus 5)
  3. Entwicklung (Plus 5/Null)
  4. Wirkungskreis (Plus 3/Minus 3)
  5. Freundlichkeit (Plus 3/Minus 3)
  6. Innovation (Plus 5/Null)
  7. umgesetzte Innovation (Plus 10/Null)
  8. Beteiligung an der Innovation (Plus 5/Minus 5)
  9. Ziele (Plus 12/Minus 10)
  10. Erscheinungsbild (Plus 2/Minus 2)
  11. unternehmerisches Denken (Plus 2/Minus 2)
  12. Zeitplanung (Plus 2/Minus 2)
  13. Gesundheit und Erholung (Plus 2/Minus 2)

Die computergestützte Eigenbewertung des Mitarbeiters wird weitergeleitet an einen Kollegen, der ein Feedback abgibt, ob er der Einschätzung zustimmt. Da die Eigenbewertung erfahrungsgemäß meist schlecher ausfällt als die Fremdbewertung erhalten die Mitarbeiter unerwartetes Lob.

Im Unterschied zum umstrittenen Mitarbeiter-Aktien-Index Max ist damit nicht Druck intendiert sondern von innen heraus kommende Motivation. Beide Systeme bauen auf die Selbsterkenntnis von Mitarbeitern. SMART kann zudem auch schon im Bewerbergespräch herangezogen werden.

Wundern Sie sich jedoch nicht, wenn Ihnen Jemand sagt, dass sei ihm zuviel DDR. Das erfuhr zumindest Herr Kresse von IT-Dienstleister Serview, die SMART entwickelt haben. Und recht hatte die Bewerberin: erzwungene Selbskritik als viel perfideres Mittel als jede Fremdkritik es sein könnte ist, haben Kommunisten überall perfektioniert. Nach ihrer systematischen Einführung durch Lenin hatte sie unter Stalin einen ersten unrühmlichen Höhepunkt, um in China fast noch grausamer zu wüten. Da nicht von Druck zu sprechen ist naiv – und gefährlich.

Lassen Sie ihren Mitarbeitern doch ihre Eigeneinschätzung für die privaten Stunden.

Ihr Feedback bringt sie voran. Reden sie über das, was funktioniert. Erbitten sie Lösungen für das, was nicht funktioniert.

Das Beste

Filed under: Wissensmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 12:57 am on Dienstag, März 18, 2008

Heimliche Weltmarktführer, Hidden Champions,  machen alles anders als Managementbücher empfehlen, so das Ergebnis von Prof. Dr. Herman Simon.

Im Bereich Personalentwicklung sollten sie sich abgucken:

  • Mitarbeiterauswahl durch die Teams selbst stärkt Vertrauen und bereitwillige Wissensweitergabe
  • weitgehend autonome und hochgradig spezialisierte Teams bleiben ihrem Wissensgebiet zielgerichtet am Ball
  • geeignete Mitarbeiter bekommen schon sehr früh Verantwortung, wodurch deren Ehrgeiz angestachelt ist, das Vertrauen zu rechtfertigen und ständig dazuzulernen.

Dies in Verbindung mit einer langfristigen Perspektive und auch Kontinuität in der Führung macht Mitarbeiter fit für ein herausforderndes Ziel.  Deren geringe Fluktuation, auch begünstigt durch einen ländlichen Unternehmensstandort, bewahrt das Know-how, verringert die Kosten für Neueinstellungen und macht Aus- und Weiterbildung rentabel. Dies ist das beste Wissensmanagement, so Simon.

Anregung: als bekannter Weltmarktführer können sie ja mal nach Hidden Champions bei Bewerbern und Mitarbeitern suchen.

Heute an übermorgen denken

Filed under: Allgemein — Dr. Ricarda Schallnus at 12:28 am on Dienstag, März 18, 2008

das ist das Motto der mehrfach ausgezeichneten Personalpolitk der Phoenix Contact GmbH & Co. KG.

Dazu gehört die Leistungsvereinbarungen mit je fünf messbaren Zielen, die direkt aus der Unternehmensstrategie abgeleitet sind ebenso wie doppelt so viele Bildungsmaßnahmen wie in der Branche üblich. Diese dürfen sich die Mitarbeiter in Absprache mit ihrem Vorgesetzen selbst aussuchen. Dem Mangel an Ingenieuren wird vorgebeugt, indem den Lehrlingen parallel ein Studium an der Fachhochschule ermöglicht und bezahlt wird.

70 Prozent der Weiterbildungen betreffen Soft Skills, für deren Optimierung ausschließlich interne Coaches eingesetzt werden. Externe würden die Kultur des Unternehmens nicht verstehen. Deren Focus auf Innovationen wird vom Einstellungsgespräch – in dem die Begeisterungsfähigkeit wichtiges Kriterium ist – bis in die tägliche Arbeit sichtbar.

So nutzen die Ingenieure auch gern jede sich bietende Chance, neue Produkte zu entwickeln. Dem demografischen Wandel entspricht das Unternehmen mit einem eigenen Fitneßcenter – seitdem fiel der Krankenstand im Branchenvergleich auf die Hälfte, Frauen-Power-Tagen, die junge Mädchen für technische Berufe beigeistern sollen, einer Ausbildungsinitiative für Hauptschulabgänger und für Jugendliche mit Migrationshintergrund.

Und schließlich wird Globalisierung positiv gesehen, als Aufgabe, weltweit Märkte zu entdecken und herauszufinden, was diese künftig brauchen. (Prof. Dr. Gunther Olesch, Personalchef und einer der Geschäftsführer)

Letzeres scheint mir in Deutschland fast am innovativsten zu sein.

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