Innovation !

Ideen ermöglichen, umsetzen, erfolgreich machen – eine Idee mehr

Applaus

Filed under: Allgemein — Dr. Ricarda Schallnus at 3:32 pm on Samstag, Mai 31, 2008

Den Innovationspreis der deutschen Wirtschaft hat dieses Jahr die MAN Diesel SE abgeräumt.

Mit einem PGI genannten Gasmotor, der die Vorteile des hocheffizienten Diesel-Prinzips mit denen des umweltfreundlichen Otto-Prinzips vereint.

Die erzeugte Zündenergie ist bis zu 100 000 Mal höher als die stärkste bekannte Zündkerze. Und das bei vielfach verlängerter Lebensdauer der Bauteile. Bravo Herr Wolfram Lausch. Er ist der Erfinder. Hier gibts weitere Infos: mandiesel

Ich will selber gar nicht wissen, wieso mir dabei der Artikel in der aktuellen Cosmopolitan einfällt über G-Punkt-Injektionen zur Luststeigerung. Doch rege ich an, dann auch über etwas nachzudenken, was den Effekt hat des für den gleichen Innovationspreis nominierten Produktes:

Ein aus Millionstel-Millimeter kleinen Partikeln bestehender Zusatz für Schmiermittel reagiert mit der Oberfläche der stärker beanspruchten metallischen Teile. Repariert so und bildet eine Schutzschicht. Geringerer Treibstoffverbrauch und sinkenden Partikel-Emissionen von Dieselmotoren können gefeiert werden. Das ganze gibts von der Rewitec GmbH in Lahnau bei Gießen.

Keinen Applaus hingegen verdient es, wenn die offensichtlich angewiesene Frage “Darfs ein bisschen mehr sein” 20 bis 30 Prozent meint und zur Verschwendung von Ressourcen beiträgt. Beim Fleischer kriegt das noch mal eine andere Dimension, denn hier gehts um Lebewesen. Die in Wurstform verfaulen oder sich in gesundheitskassen-belastendes Fett umwandeln.

Geldgier ist eben einfach unappetittlich.

Seien sie doch einfach Besser. Dann verdienen sie auch Ihr Geld mit Applaus.

Richtig ist Besonders

Filed under: Allgemein — Dr. Ricarda Schallnus at 12:00 am on Samstag, Mai 31, 2008

Planen sie ihre Dienstleistung richtig, nur dann können Ihre Mitarbeiter Helden sein. Sorgen sie dabei dafür, dass ein durchschnittlicher Mitarbeiter gut sein kann.

Überlegen sie, was ihr zentraler Wettbewerbsvorteil ist. Suchen sie sich danach ihre Leute. Dann brauchen sie weniger teure 1-A-Top-Absolventen mit allen immer erwünschten Soft-Skills. Sondern vielleicht einfach nur Leute, die stets besonders freundlich sind und hinreichend fähig, ihre Produktpalette drauf zu kriegen.

So jedenfalls die Erfahrung einer großen internationalen Privatkundenbank.

Und die findet solche Mitarbeiter, indem sie an jeden Menschen, der so serviceorientiert ist, eine Karte überreicht mit einem Kompliment und dem Vorschlag, über einen Job bei dieser Bank nachzudenken.

Find ich prima.

Und treibt mir ein breites Grinsen ins Gesicht. Denn dies alles hat eine Managerin entwickelt, die sich nicht zufriedengeben wollte mit miesem Service trotz Anreizsystemen und Schulungen. Naja, Manager können eben Anderes.

Ja, wir sind hier, um zu helfen.

Doch wir müssen uns nicht gemein machen mit Denen, die eine andere oder gar keine Auffassung leben. Wir sind 6 Milliarden Menschen und mehr – und unser Leben ist kurz. Doch gibts ja noch Gott. Für Jeden. Wie befreiend für mich.

Viele Grüße ins Saarland.

Innovationsprozesse

Filed under: Innovationsmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 3:35 pm on Montag, Mai 26, 2008

Einen eher klassischen Ansatz für Innoavtionsprozesse liefert Peter E. Harland in seinem neuen Buch “Innovationsmanagement – Innovationsprozesse”.

Solange man sich den Blick für anderes offen hält, find ich nichts Verwerfliches an Klassik. Wäre halt nur schön, wenn die wichtigen ineinander übergehenden Pfeile

  1. Forschung,
  2. Technologieentwicklung über
  3. Vorentwicklung bis hin zu
  4. Produktentwicklung, eingebettet in
  5. Unternehmenstrategie, -vision und Portfoliomanagment

auch in der Realität immer so toll übersichtlich geordnet wären. Ach, das ist bei Ihnen nicht so? Keine Sorge, dass scheint mir der Normalfall zu sein. Sie kriegen das trotzdem hin! Sie haben doch Leute, die über den Tellerrand schauen können, oder? Bestimmt, wenn nicht, helf ich gern beim Suchen . . .

Gründe

Filed under: Change Management — Dr. Ricarda Schallnus at 3:19 pm on Montag, Mai 26, 2008

Die Top-Ten-Gründe, warum Veränderungsprozesse in Großunternehmen scheitern sind:

  1. mit 61 Prozent: Unzureichendes Engagement der oberen Führungsebene
  2. mit 56 Prozent: Unklare Zielbilder und Visionen der Veränderungsprozesse
  3. bei 56 Prozent: Fehlende Erfahrung der Führungskräfte im Umgang mit Verunsicherungen der betroffenen Mitarbeiter
  4. zu ebenfalls 56 Prozent: Uneinigkeit auf den obersten Führungsebenen
  5. mit 52 Prozent: Mangelnde Unterstützung aus dem Linienmanagement
  6. mit 50 Prozent: Lückenhafte oder verspätete Informationen an die Mitarbeiter
  7. bei 46 Prozent: Unzureichende Möglichkeiten zur Bewältigung von Ängsten und Widerständen der Mitarbeiter
  8. bei 43 Prozent sind es: Vernachlässigung psychologischer Faktoren in der Projektplanung
  9. schließlich, mit 37 Prozent: Ungenügende personelle Ressourcen
  10. mit immerhin noch 36 Prozent: Wenig Vertrauen in der Kommunikation zwischen Mitarbeitern und Führungskräften.

Wie heißt es so schön:

Der Fisch stinkt vom Kopf her.

Ja, tatsächlich, denn es ist offensichtlich ein Bewußtseinswandel erforderlich.

Wissen wir ja auch schon alles seit Jahren, ach was, Jahrzehnten. Kennen Sie Carl Friedrich von Weizsäcker´s Buch “Bewußtseinswandel”? Nein, dann lesen Sie es bitte. Schöner find ich ja noch “Der Garten des Menschlichen” oder auch “Die Einheit der Natur”. Doch auch schwieriger. Oder sie nehmen als Einstieg “Der Mensch in seiner Geschichte”. Ja, das ist vielleicht für Manager das Beste zunächst.

Dazugehören

Filed under: Allgemein — Dr. Ricarda Schallnus at 11:28 pm on Samstag, Mai 24, 2008

Wie kollektive Spitzenleistungen förderbar sind – dazu sind wir noch mitten in der Forschung. “Schaffen sie eine Welt, in der die Menschen dazugehören wollen.” so die Botschaft von Pixar Animation Studios.

Für außergewöhnliche Leistungen brauchen sie eine spezielle Form der Zusammenarbeit, die ihren Usprung hat im Umgang mit den Mitarbeitern. Führung besteht dann aus Inspiration zu Ideen und deren Umsetzung und darf gerne auch aus dem Hintergrund erfolgen.

Linda A. Hill, Professorin an der Harvard Business School, meint sogar, dass Führen aus dem Hintergrund und kollektive Spitzenleistungen untrennbar miteinander verbunden sind, selbst wenn in vielen Situationen Führen von der Spitze her notwendig ist. Wie diese “Verschiebung der Schwerpunkte” dann aussieht, bleibt im Nebel.

Zusätzlich zu Hill´s Erkenntnis, dass Talente und Potentiale gerne verkannt werden, können sie sich ja jetzt nur noch betrinken. Prost – ist ja Wochenende.

Bitte – Danke

Filed under: Innovationsmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 10:25 pm on Freitag, Mai 23, 2008

Das renommierte Beratungsinstitut St. Gallen meint:

“Beratung ist vielfach reformbedürftig. Kurzfristige Scheinoptimierung. Zu hohe Auftragssummen. Eine Überschwemmung des Kunden mit einer Heerschar von unerfahrenen Junior-Beratern. Partner und Senior-Consultants, die Beziehungspflege zum Auftraggeber machen, materiell jedoch wenig an das Projekt beitragen. Hochtrabende Konzepte, teilweise leere Worthülsen. Viel zu wenig Einbezug der Betroffenen.”

Ja, und deshalb:

Engagieren Sie doch einfach mich. Haben Sie ja bereits. Einige von Ihnen. Danke. Und bitte, gern geschehen, ist mein Lieblingssatz. Blumen bitte, denn die mag ich – wie alle Frauen.

;-)

Interessanter

Filed under: Allgemein — Dr. Ricarda Schallnus at 10:06 pm on Mittwoch, Mai 21, 2008

“Alles Idioten!” habe ich einfach zu oft gehört.

Wie unerträglich überheblich, nur um sich abzuheben.

Dabei hat doch Jeder sein Päckchen zu tragen und der Eine wird auf diese Weise und der Andere auf andere Weise krumm daran.

Ich finds viel spannender beim Tragen zu helfen und zu erleben, wie groß und aufrecht Derjenige sein kann. Doch dafür muss man ja selbst was tun. Manchmal reicht es schon, dass man selbst sich wieder aufrichtet. Was für mich heißt, nicht mehr unbedarft treu zu sein, sondern mir selbst und Demjenigen, der sich mir versprochen hat.

Und tatsächlich geschehen dann Wunder, kann ich sehen, wie eine Freundin ihren Schmerz verwandelt in neue Gewißheit. Und gibt mir damit wieder ein Stück Hoffnung zurück auf einem ungewissen Weg.

Doch Hoffnung alleine ist zu wenig. Mir gehts ums Tun. In Hoffnung, Glauben und Vertrauen. Mit Liebe.

Und sagen Sie nicht, dass hätte hier nichts zu suchen – denn womit fangen soziale Neuerungen an, als dass sich ein Mensch und noch ein Mensch sich seiner sicher wird. Erst so kann er sich in seiner Besonderheit uns allen schenken.

Change

Filed under: Allgemein — Dr. Ricarda Schallnus at 6:55 pm on Dienstag, Mai 20, 2008

Wenn sich Gegebenheiten ändern, Ressourcen nicht mehr existieren, eine Philharmonie abbrennt, ein Partner, dem man sich nie verband solange geht, bis er aus dem Herzen entschwindet – gelingt Change nur, wenn wir nicht der Hoffnungslosigkeit anheimfallen.

Wenn wir glauben können an eine Zukunft und die Vergangenheit genug betrauert haben. Wenn wir verziehen haben dem Anderen und, vielleicht weit schwieriger, uns selbst, für die Dinge, die wir versäumten und falsch machten. Glücklich, wer stets soviel Verankerung hatte, dass er immer auf dem richtigen Weg blieb.

Doch wenn wir all dies hinter uns haben, wissen wir auch, dass es sich lohnt, Werte zu leben. Und ich bin sicher, wir finden auch Menschen, die dies ebenso leben wollen und auch täglich ein Stück mehr tun.

So bauen wir wieder Ressourcen auf, eine Philharmonie und hoffentlich findet uns auch eine neue Liebe, eine beidseitige wahre Liebe, die mehr ist als das Glück, nicht allein zu sein.

Innovation vs. Mut?

Filed under: Innovationsmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 10:52 pm on Montag, Mai 19, 2008

Renommierte Unternehmen investieren zu wenig in Innovationen, weil den Managern geeignete Ansätze fehlen, um Märkte besser zu verstehen, Marken aufzubauen, Kunden zu finden, Personal auszuwählen, Teams zu organisieren und Strategien zu entwickeln. Klassische Finanzkennzahlen und Methoden der Investitionsrechnung verzerren den Wert, die Bedeutung und die Erfolgswahrscheinlichkeit von Innovationen. Alte Methoden der Finanzanalyse über Bord zu werfen und neue zu entwickeln erfordert Mut. So das Fazit von Clayton M. Christensen, Stephen P. Kaufmann und Willy C. Shih in “Innovationskiller Kennzahlen”.

Erschreckend, dass die meisten Manager angeblich die Cashflow-Prognosen einer möglichen Investition mit der Alternative, nichts zu tun, vergleichen und dabei davon ausgehen, dass sich die Situation ohne Investition nicht ändert. “Angeblich”, weil ich es zwar schwarz auf weiß lesen, jedoch nicht glauben kann, so irre wie das ist.

Oder ist genau DAS der Unterschied zwischen Managern und Unternehmern?

Mut scheint mir dafür das falsche Wort zu sein.

Naturwissenschaftlerinnen- yeah

Filed under: Wissensmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 11:44 pm on Montag, Mai 5, 2008

Heute ist das Programm MINT Zukunft schaffen gestartet. Dies soll das Interesse an Naturwissenschaften und Technik fördern. Damit wir auch morgen noch das Land der Erfinder und mehr Erfinderinnen sind. Schön.

Mir unverständlich ist nur, wie jemand sich nicht dafür begeistern kann. Vom Größten bis zum Kleinsten in der Welt läßt sich alles erfahren und vollkommen logisch und ausrechenbar ist es auch noch. Doch für ein Physikstudium hätte es dann doch nicht gereicht und so ganz ohne den menschlichen Faktor finde ich es auch unheimlich.

Und so nehme ich meine Begeisterung dafür und vermittle zwischen denjenigen, die erfinden können und denjenigen, die sich für den wirtschaftlichen Erfolg begeistern. Damit alle gut und optimal zusammenarbeiten können.

Oder hätte es vielleicht doch für ein Physikstudium gereicht?

Sich mit den philosophischen Konsequenzen der Quantentheorie zu befassen wie ich, erfordert doch auch ein gerüttelt Maß an Physik. Bei einem meiner Doktorväter nahmen Viele Reißaus vor soviel Physik und soviel Philosophie. Vergessen wir nicht, dass die Physik immer die Leitwissenschaft war und weiterhin ist. Sie bestimmt unser Weltbild, sie vermag es zu ändern. Heute braucht sie dafür vielleicht ein paar mehr Vermittler.

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