Innovation !

Ideen ermöglichen, umsetzen, erfolgreich machen – eine Idee mehr

Taumel

Filed under: Change Management — Dr. Ricarda Schallnus at 11:10 pm on Montag, Juni 30, 2008

Nach einem respektablen Zweiten Platz taumeln wir wieder zurück in unser normales Leben.

Meins ändert sich gerade von Tag zu Tag mehr – ich kann Ihnen sagen, es ist fantastisch und ich bin sehr sehr dankbar dafür.

Auf meinem Tisch hat sich ein kleiner Stapel angesammelt, was ich Ihnen alles mitteilen möchte. Wie wir Änderungen vornehmen können, die ebenso fantastisch sind wie ich sie gerade erfahren darf. Doch um all das tun zu können, bedarf es eines wachen Geistes. Und ich bin momentan erschöpft.

Gute Nacht.


Bild von Pixelio.de Fotograf: Christoph Aron (Pixelmaster-X, deep-pixel)

Effektivität

Filed under: Innovationsfinanzierung,Innovationsmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 11:55 pm on Samstag, Juni 21, 2008

Gestern zum EEG-Fachgespräch. Die EEG Clearingstelle leistet einen Beitrag zu Begriffsklärungen durch interdisziplinären Austausch und entwickelt und diskutiert Ideen zur Erreichung von Effizienzzielen im weiteren Energiesektor.

Frau Dr. Christine Wörlen, Bereichsleiterin Regenerative Energien der Deutschen Energie-Agentur dena,zeigt, dass die Regelungen und Vergütungen durch das EEG zwar reguliert, jedoch weiterhin rein privatwirtschaftliche Transaktionen sind ohne Subvention zu sein. Und lobt die kluge Ausgestaltung als Outputbasierter Fördermechanismus, der somit den produktivsten und besten Standort bewirkt bei gleichzeitiger Berücksichtigung politischer Zielsetzungen wie Diversität der Technologien wie Standorte.

So sei das EEG im europäischen Rahmen herausragend und trägt maßgeblich zur Reduktion des CO2-Ausstoßes bei.

Nur dass die Amerikaner es nicht adaptieren wollen, wo sie zwar ungern etwas nachmachen, sich jedoch von Effektivität immer überzeugen lassen, und dass das als schlank gedachte Gesetz schon wieder erheblich anschwillt, verwundert dann doch.

Und das Repowering müsse noch angekurbelt werden – obwohl die Jahresnennleistung zwischen 1980 und 2005 um fast das 500fache anstieg. So alt und schlecht können die Anlagen ja dann auch nicht sein, oder? Und was ist eigentlich mit den Zahlen von 2006 und 2007?

Mein Lieblingssatz des Tages: “Effektivität ist auch nicht alles.

Na wenigstens leistet die Clearingsstelle EEG inzwischen hervorragende Arbeit, wie ich allenthalben vernehmen durfte. Gut gemacht, Frau Lucha und Herr Dr. Lovens. Liebe Grüße. Und gern wieder.

Und tschüß – ist schließlich Fete de la Musique .

Brennpunkt

Filed under: Change Management — Dr. Ricarda Schallnus at 11:30 pm on Samstag, Juni 21, 2008

Deutschland – Türkei. Soll man besser zu Hause schauen? Haben Sie die Stimmung gestern am Kudamm gespürt? Supervoll. Und dafür leise. Knaller – ja; auch Tanz hier und da; doch was mir noch immer im Ohr klingt ist dieses leise Trommeln. Ohne Jubel. Vorn, Kudamm Ecke Joachimsthaler. Geradezu unheimlich.
Wir müssen es nehmen, das Berlin die größte türkische Stadt außerhalb der Türkei ist. Hoffentlich friedlich.

Und das nächste Unglaubliche nun eben: Russland schlägt Niederlande 3:1. Haben Sie die russische Fahne im Stadion gesehen mit dem vordringenden russischen Bären? Machen wir uns auf was gefasst, wenn Russland seine Kraft entfesselt.
In jeder Hinsicht.

Da dürfte Ihnen Rumänien lieber sein: hält sich brav an die Einschätzung und präsentierte sich letzten Dienstag in Ihrer Botschaft hier als hochinteressant für Investoren wie für Urlauber. Und gewinnt so wenigstens wirtschaftlich.

Einfach Mehr

Filed under: Change Management,Innovationsmanagement,Zukunftsforschung — Dr. Ricarda Schallnus at 6:25 pm on Freitag, Juni 13, 2008

Heute beim Modeler Workshop von Consideo.

Ja, die Software ist klasse. Hab ich ja auch schon hier geschrieben.

Und yep, Probleme entstehen in der Regel dadurch, dass entscheidende Zusammenhänge nicht erkannt oder falsch eingeschätzt wurden.

Und so ist die entscheidene Kompetenz heute und in Zukunft Probleme lösen und vernetzt denken zu können. Wie auch die Studie der Boston Consulting Group zeigt.

Freuen wir uns auf die künftige Generation von Unternehmensberatern, die mehr vermag als ein, zwei oder drei Stellschrauben zu verändern. Ein paar gibts ja schon heute davon. Die Veranstalter und Teilnehmer heute zum Beispiel. Grüße an Herrn Kai Neumann und die anderen Teilnehmer, besonders an Herrn Ulrich Spahn und Thomas Erkner.

Und das Video, dass Consideo als Parabel für Unternehmensberater verwendet, find ich auch klasse. Und tada, auch nicht nur eine handvoll Leute – ist Gewinner zahlreicher Kurzfilmpreise. Hier ist es:

Totgeburt wahrscheinlich

Filed under: Innovationsmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 1:23 am on Donnerstag, Juni 12, 2008

SPD-Senator Jürgen Zöllners Superuni reicht finanziell nur bis 2011.

Und konkurriert mit vier ansässigen Unis und weiteren vier außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die auch auf zusätzliche Gelder angewiesen sind, um Spitzenleistungen der Forschung hervorzubringen.

Ist ja richtig, Berlin zu einem der wichtigsten Forschungsstandorte der Welt aufbauen zu wollen.

Doch lassen wir doch mal die Kirche im Dorf.

Mit dem MIT und der ETH können wir nicht mithalten. Jedenfalls derzeit und in absehbarer Zeit. Als Gegengewicht zum MIT ist ja gerade mal das Europäische Innovations- und Technologieinstitut EIT geplant, Standort ungewiß. (siehe Hallo Forschungsnetzwerk hier im Blog)

Herr Zöllner sollte sich mal mit Herrn Prof. Seeberger unterhalten. Oder er wäre einfach am 4.6. ins Abgeordnetenhaus gekommen, wo Prof. Seeberger im Forum Wissenschaft und Forschung der CDU über die Möglichkeit von Elitehochschulen sprach. Er war schließlich am MIT als auch an der ETH. Und kommt nun zur Eliteuni FU Berlin. Großartig!

Fußballfieber

Filed under: Change Management — Dr. Ricarda Schallnus at 11:08 pm on Mittwoch, Juni 11, 2008

Sie sehen ja, dass ich hier meist spät abends schreibe.

Wenn.

Doch auch mich hat das Fußballfieber gepackt, wie immer mit dem Eröffnungsspiel. lst also keine Zeit mehr, um hier groß zu schreiben, denn natürlich macht fußballgucken nur gemeinsam richtig Spaß.

Und genau das macht sicher auch die Veränderungen aus, die vom Fußball ausgehen können. Für uns sind das vor allem die von 1954, ´74, ´90, ´96 ebenso wie von 2006.

Gibt es eigentlich Forschung, die die während solcher Massen-Sportveranstaltungen entstandenen Ideen und ihre Umsetzung quantitativ erhebt? Qualitativ wäre natürlich noch spannender – Stichwort Auswirkungen des Alkoholkonsums auf die Erfindungsgüte.

Naja, jedenfalls gibts hier derzeit weniger zu lesen. Ich muss nur noch den Urlaubs-Button wiederfinden. Wissen Sie, wo der ist bei WordPress?

Vorankündigung: zu Olympia häng ich jede freie Minute vor dem Fernseher. Und irgendwie finden die sich dann immer zusammen selbst zu den scheinbar absurdesten Wettkämpfen. Ja, ich find Synchronschwimmen gut. Allein das Starkstrom-Lächeln ist Gold wert. Und Sprint und Hammerwerfen, Turnen … einfach ohne Ende.

So, jetzt muss ich noch mein DFB-Shirt bügeln. Für morgen. Daumen drücken und Schiri für unmöglich erklären. Alles wie immer. Gar nicht innovativ.

Bild von pixelio.de Fotograf: borntaler

Googeln Sie nach – nur wie?

Filed under: Innovationsmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 11:46 pm on Dienstag, Juni 3, 2008

Google ist wohl das derzeitige Vorzeige-Beispiel für ein strikt auf Innovation und Wettbewerb ausgelegtes Unternehmen.

Nach außen chaotisch-kreativ wirkend handelt es sich tatsächlich um ein äußerst analystisches Unternehmen. So jedenfalls Bala Iyer und Thomas H. Davenport vom Babson College.

Wenn Sie es nachmachen wollen:

  • folgen Sie geduldig Ihrer Strategie,
  • richten Sie Personaleinstellung und Produktentwicklung auf Innovation, Wachstum, Perfektion und Eigeninitiative aus
  • forcieren Sie eine Kultur des stetigen Lernens und
  • fördern Sie eine Kultur der Zusammenarbeit gerade auch über Abteilungsgrenzen hinweg.

Nur das Fehler ach so erwünscht sein sollen bei Google glaub ich ja nun nicht. Denn sofort nach Ideenfindung wird es demjenigen Mitarbeiter entrissen und einem professionellen Innovationsmanagementprozess überführt. So jedenfalls der Artikel in der BrandEins.

Dafür ist die Übersicht, was andere Unternehmen von Google lernen können im aktuellen Harvard Business Manager, S. 55, ganz brauchbar.

Sofern man sich in Schubladen wiederfinden kann.

Die Schublade, die mal weggeworfen werden sollte, ist die Gleichsetzung eines kreativen Ideenfindungsprozesses mit Fehlern. Fehler kann sich ein Unternehmen nicht allzuviel erlauben, bis es nicht mehr da ist. Vgl. auch den berechtigten Hinweis der OrganisationsEntwicklung hier im Blog. Deshalb auf Ideenfindung zu verzichten führt Sie nur in eine Abwärtsspirale.

Setzen Sie sich nicht unter Druck. Das lähmt nur.

Besinnen Sie sich auf das, was Sie besonders macht.

Tausche Geld gegen Seele !

Filed under: Change Management — Dr. Ricarda Schallnus at 11:23 pm on Montag, Juni 2, 2008

Wenn doch soziale Entwicklungen infolge der ausgeübten Wahlmöglichkeiten unumkehrbar sind – wieso diese Sehnsucht, alles rückabzuwickeln im Falle des Scheiterns?

Wieso keine Übernahme von Verantwortung:
Das habe ich gemacht, das habe ich so entschieden, es hatte diese Konsequenzen und es hat mich jenen Preis gekostet. C´est la vie.

Oder ist das nur so, wenn man Angst hat? Angst vor dem Morgen.

Ja, die befällt uns wahrscheinlich alle ab und an.

Schade, dass wir so wenig Trost und Hoffnung finden im Außen, den Zeitungen, den Nachrichten. Außer sie lesen BrandEins. Das Wirtschaftsmagazin. Meine Dosis Mut für die Wirtschaft. Größere Fülle gibts noch woanders für mich – dem Wort des HERRN.

Wie hoch war die Forderung der Rückabwicklung? Nur damit ichs schon mal bestellen kann. Beim Universum. Bei Gott. Nicht bigott.

Also von wegen zurück. Vorwärts, es gilt die Zukunft zu gewinnen, zu gestalten.

los
Bild von pixelio.de Fotograf: JPW.Peters