Innovation !

Ideen ermöglichen, umsetzen, erfolgreich machen – eine Idee mehr

Geschichten

Filed under: Allgemein — Dr. Ricarda Schallnus at 9:52 pm on Donnerstag, Juli 24, 2008

Meine Oma schenkte mir zu meinem 7. Geburtstag ein selbstgeschriebenes Buch voller Tiergeschichten, die sie erlebte. Sie schrieb und illustrierte ein solches Buch für all Ihre drei Enkelkinder.

Wunderbar.

Bitte schenken Sie Ihren Enkeln auch solche oder ähnliche Bücher !

Doch das Beste und zugleich Erschütternste ist diese Passage:

“Trotz des durchgemachten Krieges, wo jeder manchmal Unmenschliches leisten und ertragen musste, dazu die Hungerjahre hinterher, hatten wie mehr Zeit, mehr Liebe und mehr Verständnis füreinander als heute, wo man sorgenfrei leben kann.”

Belehren Sie mich bitte eines Besseren.

Ich tue doch auch was ich kann.

Kontakte Kontakte

Filed under: Innovationsmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 12:31 am on Mittwoch, Juli 23, 2008

Heute noch mehr Internetadressen:

Deutschland innovativ – Infofoservice zu Innovation und Existenzgründung

Nicht nur Gründungsnetzwerk sondern auch Gründungsforschung bei www.entrepreneuship.de

Dann schauen Sie auch gleich mal beim Existenzgründer-Institut Berlin e.V. vorbei

Und da sie ja innovativ sind, was hieruzlande auch zumeist technologisch innovativ meint, bitte auch bei der TSB Technologiestiftung Innovationszentrum Berlin GmbH

Die Hochschulen Berlins kennen Sie ja, HU, FU, TU, UdK, FHTW und TFH. Ja, da gibts auch Hilfe für Innovationen. Meint zumindest die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen.

Und vielleicht finden Sie ja auch noch einen passenden Europäischen Strukturfond unter www.investitionsbank-berlin.de

Nur den “wirklichen Schlüssel dazu, ob ein Unternehmen in der Lage ist, aus Innovationen nachhaltiges Wachstum werden zu lassen” (accenture) halten sie damit noch immer nicht in der Hand.

“Er liegt in der Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter. Diese ist wiederum abhängig von einem entsprechend gestalteten Umfeld.”

Ich finds präziser, von harmonierenden Strukturen, Prozessen und Strategien zu sprechen. Ja das ist genau Umfeld, nur führt es weniger zum Mißverständnis es den Mitarbeitern besonders heimelig zu machen im Unternehmen.

Denn die Couch gehört ins Wohnzimmer zu Haus.


Bild von pixelio.de Fotograf: Rainer Sturm

Gewußt wo

Filed under: Innovationsmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 11:20 pm on Montag, Juli 21, 2008

Deutschland soll zukunftsfähiger gemacht werden.

Beispielsweise mit:

Dem Mentorenprogramm der Wissensfabrik

Dem Technologie Coaching Center der Investitionsbank Berlin

Förderprojekten der Investitionsbank Berlin

Dem StarterCenter Berlin, unterstützt von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen

Der Zentralen Anlauf- und Koordinierungsstelle für Unternehmen Z.A.K. in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen

Und klingeln Sie ruhig auch durch in den Bezirksberatungen Wirtschaftsförderung in Berlin. Ansprechpartner und Telefonnummern über Ihre Bezirksseite im Netz.

Wenns Brandenburg auch sein darf sind Sie herzlich willkommen im dortigen Ministerium für Wirtschaft.

Na dann mal los.

Finanzierung gesucht

Filed under: Innovationsfinanzierung — Dr. Ricarda Schallnus at 5:32 pm on Mittwoch, Juli 16, 2008

Seitdem durch Basel II und die kleinkarierte Mentalität vieler Banker Neuerungen am Geld zu scheitern drohen, ist es wieder angezeigt, auf altherkömmliche Weise um private Investoren zu werben:

Durch Reden von Visionen. Unterstützt durch so “Modernes” wie Websites und Blogs.

Da gibt es also ein Haus, das erworben sein will für die Geschäftsidee einer tatkräftigen und auch jetzt bereits erfolgreichen Frau.

Und aus vorbesagten Gründen wendet Sie sich einfach an Sie. An uns alle.
Und fordert uns auf, zu spenden. Wenn Sie also in ein Projekt finanzieren wollen, wo Ihre Spende auch garantiert ankommt – hier ist es:

www.1euro-spendenhaus.de

Und tun Sie mir einen Gefallen:
Spenden Sie mehr als nur einen Euro. Auch wenn bereits das hilft.

Eigenkapital mit Risiko ?

Filed under: Innovationsfinanzierung — Dr. Ricarda Schallnus at 6:38 pm on Samstag, Juli 12, 2008

Die IP Bewertungs AG – kurz IPB – treibt als eine führende Beratungsgesellschaft für Technologiebewertung -verwertung und -management in Europa den Handel mit Patenten voran.

Seit 2001 bewertete sie Patentportfolios mit einem Gesamtvolumen von ca. 2,1 Mrd. EUR und ist zudem als Berater für Patentverwertungsfonds (Asset Klasse”IP”) mit einem Gesamtvolumen von derzeit 200 Mio. EUR tätig. Ziel ist, patentbasierte Technologien einen innovativen Weg zur internationalen Auslizensierung nehmen und deren Lizenzeinnahmen wieder zum Erfinder gelangen zu lassen. So ihre Anzeige in der aktuellen Technology Review.

Hm – scheint mir genau die Form von Geschäftsmodell zu sein, vor der in der aktuellen Harvard Business Manager unter dem Stichwort Patentjäger gewarnt wird. Denn das sind Unternehmen, die Patente einzig zu dem Zweck erwerben, um mit ihnen Schadensersatz-Prozesse gewinnträchtig zu führen. Was das Haftungsrisiko für Hersteller wie Drittanbieter verschärft hat.

Da ich natürlich vollkommen falsch liegen werde, dürfen sie sich freuen, dass sie mit der IPB Projekte bis zu 10 Mio. EUR rein eigenkapitalfinanziert kriegen können und “sich der Fond nicht am Unternehmen oder der Gründung (share deal), sondern ausschließlich und umfassend am Patent bzw. Patentportfolio (asset deal) beteiligt ist”.

Anmerkung: Was soll umfassend hier heißen? Bin halt schon wieder mißtrauisch …

Jedenfalls sollen dann die professionellen Business Development Manager dafür sorgen, dass Lizenz- oder Kaufverträge mit internationalen Unternehmen abgeschlossen werden zur Sicherung der Lizenzeinnahmen.

Probieren Sies aus und geben mir bitte Feedback.

Das Unternehmen ist schon mal Mitglied bei “Deutschland Land der Ideen” und Spin Off des HypoVereinsbank-Konzerns.

Na denn …

Vielleicht / Sicher

Filed under: Innovationsmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 12:42 am on Sonntag, Juli 6, 2008

Ob ich die Bücher

Ideen managen von Annette Blumenschein & Ingrid Ute Ehles und

The Art of Innovation. Success Throug Innovation the IDEO Way von Tom Kelley

wirklich gut finde, vermag ich noch nicht zu sagen.

Doch ganz sicher fand und finde ich Randy Pauschs letzte Vorlesung großartig.

Und wenn Sie genauso ungeduldig sind wie ich – es reicht auch zu wissen:

Sei vergnügt.
Hilf Anderen.
Gib niemals auf.
Höre auf Deine Kritiker.
Zeige Deine Dankbarkeit.
Beschwere Dich nicht, arbeite einfach noch härter.

Und da sage noch einer, Professoren für Informatik seien Nerds. These falsifiziert. Punkt.

Doch das Wichtigste ist:

Leben Sie danach !

Ich tus auch.

Denn Wissen allein ist sinnlos.

Kreativ kreativ

Filed under: Allgemein — Dr. Ricarda Schallnus at 12:16 pm on Freitag, Juli 4, 2008

Wußten Sie, dass es mehr als 100 Kreativitätstechniken gibt? Nein? Ich auch nicht.

Da waren wohl Viele reichlich kreativ. Doch wie wir lesen können im Juli Heft Harvard Business Manager gibts nur Unterschiede im Detail. Das ist ja leider oft das Ergebnis von ach so viel Kreativität. Egal, jedenfalls hat Professor Horst Geschka von der TU Darmstadt mal alle gesichtet und in sage und schreibe nur fünf Kategorien geordnet. Hier sind sie:

Freies Assoziieren wie Brainstorming, Brainwriting, Mindmaps: hinlänglich bekannt.

Strukturiertes Assoziieren mit Techniken wie Denkhüte – die per sechs verschiedene Sichtweisen auf eine Sache, per farbigen Hut aufsetzen zugeordnet, endlose Diskussionen über Vor- und Nachteile einer Idee vermeidet. Berücksichtigt werden analytisches Denken (weißer Hut), emotionales Denken (roter Hut), Nachteile der Idee (schwarzer Hut) und ihre Vorteile (gelb) während der grüne Hut kreatives Denken betont und der Blaue den ordnenden Blick aufs Ganze richten soll.

Mit weniger Leuten kommen Sie bei der Strukturiertes-Assoziieren-Methode “Denkstühle nach Walt Disney” aus. da brauchen Sie nur drei Mitarbeiter für die Rolle des Träumers, des Realisten und des Kritikers.

Konfrontierende Techniken wie Visuelle Konfrontation und Reizwortanalyse nutzen Bilder, Begriffe, Orte zur Anregung kreativer Ideen und Lösungen. Bisherige Denkschemata sollen aufgelöst und neuartig zusammengesetzt werden.

Wie wir aus der Wissenschaftsgeschichte wissen, ist Entspannung dafür gut. So wie sichs Newton unterm Apfelbaum bequem machte und Archimedes in der Badewanne. Legen Sie sich jedoch besser ein Handtuch daneben. Die Paparazzie heutzutage sind gnadenlos.

Ebenfalls hierzu zählt Triz, die 40 Prinzipien technischer Innovationen nach Genrich Altschuller. Soll sehr erfolgreich sein. Freu mich drauf.

Die Kategorie der Imagination umfasst Techniken, die das bildliche Vorstellungsvermögen stärken und unbewußte Erfahrungen in die Lösungsfindung einbeziehen.

- Hm, vielleicht gehört Newton und Archimedes auch hierher. na egal. -

Machen Sie eine geleitete Fantasiereise, bei der die Teilnehmer Bilder, Erlebnisse und Geschichten aneinanderreihen, um Streß abzubauen, Offenheit und Kreativität zu fördern.

Oder sie nutzen die Technik “Try to become the problem”, kriegen ein besseres Problemverständnis und finden hoffentlich dann die Lösung “to never ever have this problem”.

Sie können natürlich auch einfach mal wieder Alice im Wunderland lesen.

Die Kategorie Kombination schließlich enthält Techniken wie Morphologischer Kasten, Morphologische Matrix, Attribute Listing. Grundsätzlich wird ein Problem analysiert, also in seine Einzelteile zerlegt, für die Einzelkomponenten sytematisch oder intuitiv Lösungsvarianten gesucht und zu einem neuen Gesamtkonzept kombiniert.

Radikale Neuerungen sind hier jedoch nicht zu erwarten. Wie auch, wenn sie gerade nicht vernetzt denken sollen, wie jedoch heute erforderlich.

Na zumindest war dieser Beitrag auf den Seiten 54, 55 fast aufschlußreicher als letztens das gesamte Heft Brandeins mit dem Schwerpunktthema Kreativität.

Bild von pixelio.de Fotograf: hbertdesign.at