Innovation !

Ideen ermöglichen, umsetzen, erfolgreich machen – eine Idee mehr

Zukunftsmöglichkeit

Filed under: Innovationsmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 7:57 pm on Samstag, September 27, 2008

Die Essenz von Führung ist, die höchste Zukunftsmöglichkeit wahrzunehmen und entsprechend zu handeln – so die These von Dr. C. Otto Scharmer und Dr. Katrin Käufer.

Durch Verlangsamung der Aufmerksamkeit und dem Durchschreiten des U´s – einem Weg mit fünf Bewegungen:

  1. Gemeinsame Intentionenbildung
  2. Gemeinsame Wahrnehmung
  3. Gemeinsame Willensbildung
  4. Gemeinsames Experimentieren
  5. Gemeinsame Gestaltung

Das dahinterliegende Forschungsprojekt zum Thema Innovation und Veränderungsprozesse und ausgewählte Interviews sind erhältlich hier.

Und falls Sie noch nicht genügend Ideen für Ihre Innovationen finden gibts bei Inventnet GmbH jede Menge Kreativitäts-Tools. 170 für 40 EUR. Oder kleckerweise je drei kostenlos zum Download. Wenns so arg bei Ihnen ist, sollten Sie sich vielleicht dort auch hinwenden wegen der Finanzierung Ihres Projekts. Das ist auch deren Kerngeschäft. Und bestellen Sie beste Grüße an Frau Barbara Trimbuch, die Geschäftsführerin. Gutes Seminar heute beim Berliner Unternehmerinnentag.

Nur schade dass das Pictogramm und der Veranstaltungsort mehr versprach als die Organisation hielt. Nein ich klage nicht über fehlende Kekse. Die gabs sogar.

Frauen müssen im Job angeblich drei mal professioneller sein als Männer – warum spiegelt sich das meist nicht auf unseren Netzwerkveranstaltungen und Kongressen ? Warum werden wir verortet in der KMU-Schiene? Selbst wenn wir es sein sollten – bei Männern wird das normalerweise gar nicht erst angenommen. Warum machen wir uns selbst klein? Warum denken und handeln wir nicht groß?

Weil es einfacher ist, auf Männer zu schimpfen? Das wäre wirklich traurig.


Bild von pixelio.de Fotografin: knipseline

Normativ

Filed under: Innovationsmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 11:39 pm on Donnerstag, September 25, 2008

Normen im Sinne von anerkannten Regeln und Basiswissen der Technik tragen bei zu Wirtschaftlichkeit und effizientem Innovationsmanagement.

Und Dank der Forschungsauträge und Projekte von INS – Innovation mit Normen und Standards - können künftig selbst Klein- und Kleinstunternehmen Normen anwenden. Oder sich zumindest bewußt gegen Normung entscheiden. Ebenfalls im Sinne von Innovationen, dann jedoch besonders unter dem Aspekt ihres Schutzes.

Doch kennen sollten Sie sie dann schon.

Eine Zusammenfassung der vier Basisuntersuchungen und 40 Projekte rund um Normung und Standardisierung finden Sie unter www.ins.din.de

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Norbert Gronau. Schöne Grüße!

Wert

Filed under: Zukunftsforschung — Dr. Ricarda Schallnus at 12:51 am on Donnerstag, September 25, 2008

Wieviel sind Ihnen Ihre Mitarbeiter wert?

Haben Sie irgendwann geglaubt, dass Ihre Mitarbeiter einfach der größte Kostenfaktor Ihres Unternehmens sind und dann alles daran gesetzt, eben diese Kosten zu senken? Und was haben Sie nun davon?

Ich finde es geradezu unanständig, Fehler des Managements auf dem Rücken der Angestellten auszutragen. Ebenso unanständig wie irgendwelche Rechtstricks anzuwenden, um Arbeitszeiten nicht mehr als Arbeitszeiten gelten zu lassen. Entscheidungen des europäischen Gerichtshofs so durchzutüfteln, dass auch heute noch Krankenschwestern arbeiten, ohne dafür entsprechend entlohnt zu werden. Hier in Deutschland. Hier in Mecklenburg-Vorpommern.

Entlohnung ist eine mächtige Waffe, Anerkennung zu zeigen oder eben auch nicht.
Mögen Sie sie gut führen. Denn ihre Wunden heilen schlecht und sehr langsam.

Sie wollten doch auch morgen noch produzieren, anbieten, Geld verdienen? Dann verdienen auch Ihre Mitarbeiter für gute Arbeit gutes Geld. Wir haben zu hohe Steuern und Abgaben, nicht zu hohe Löhne. Wenn Sie richtig rechnen – nach Wertschöpfung.

Ja blöd, dass Wertschöpfung bislang quasi erst ab Beginn der Serienproduktion verstanden wird. Nun ja, dem läßt sich ja abhelfen. Wir arbeiten dran.


Bild von pixelio.de Fotograf: fangmich

Beschleunigung

Filed under: Zukunftsforschung — Dr. Ricarda Schallnus at 11:01 pm on Dienstag, September 23, 2008

Zwei Monate noch und dann wird es hoffentlich mehr Antworten geben auf die großen Fragen:

  • Wie entstand das All?
  • Wie kam die Materie zu ihrer Masse?
  • Stimmt das heutige Standardmodell der Physik, das die Bausteine der sichtbaren Materie sowie die Kräfte, die zwischen ihnen wirken, beschreibt?

Denn dann konnte Man voraussichtlich mit dem größten Teilchenbeschleuniger der Welt Bedingungen simulieren, wie sie kurz nach dem Urknall herrschten.

Soweit muß man also zurück, um Zukunft zu ermöglichen. Denn ich glaube wie viele Wissenschaftler, dass bald ganze Reihen von Lehrbüchern neu geschrieben werden müssen. Dass unsere heutige Physik nicht wirklich ausreicht. Zumindest, wenn wir Physik ganz einfach klassisch verstehen. Müssen wir ja schon lange gar nicht mehr ausschließlich. Und – haben schon davon großartige Erkenntnisse.

Ja, Quantenphysik ist offensichtlich nicht aufs Kleinste beschränkt; die Astronomie hat ihre Konsequenz, dass der Beobachter einzubeziehen ist, aufgenommen und entdeckt eine breitere, überaus fruchtbare Perspektive laut Sterne und Weltraum 08/2008.

Ganz so, wie ich es entdeckt habe für mein Fachgebiet. Nein, es gibt keine Grenzen der empirischen Wissenschaften. Im Kantschen Sinne der Kritik der reinen Vernunft.

Der laut Stern und Weltraum “mögliche” radikale Umbruch unseres Weltbildes hat schon lange begonnen. Schauen Sie auch hier vorbei: Carl Friedrich von Weizsäcker Stiftung und werden Sie Teil der Beschleunigung.

Und denken Sie dran: Weniger Reden. Machen. Find ich genauso wie IBM.

Bild von pixelio.de Fotografin: Doris Patenge

Ladylike

Filed under: Allgemein — Dr. Ricarda Schallnus at 2:35 am on Samstag, September 20, 2008

Da gibts nun also tatsächlich einen Lippenstift mit Beleuchtung.

Von Alessandro. Für günstige 14 EUR.

Bild schauen Sie sich bitte selber an unter alessandro.de

Nur – auch weitere Befragungen werden nicht zu einem anderen Ergebnis führen, als das wir sowas nicht brauchen. Entweder Ladys malen sich da an, wo Licht ist, oder es ist eh überflüssig. Ok- gilt vielleicht wirklich nur für echte Ladys. Dann gibt es sicher doch noch Viele, wenn ich meine Befragung hochrechne.

Stattdessen Most Wanted for Ladys like us:

Handtaschenbeleuchtung. Integriert.

Nein, dazu ist der Lippenstift nicht zu gebrauchen. Es sei denn, Sie mögen Lippenstift an und in ihrer Handtasche. Außerdem wollen wir´s ja integriert.

Also – your turn. Please.

But contact Janice.Marks@arcor.de for using this idea.
And beware – she is an real scottish lady. Speaking german very well.

Zukunftsstrategie

Filed under: Allgemein — Dr. Ricarda Schallnus at 12:22 am on Freitag, September 19, 2008

Heute bei Die Strategiefabrik e.V. – Die Zukunftsakademie stellt sich vor.

Bezahlbare Weiterbildung für Unternehmer und Existenzgründer einschließlich Networking kombiniert mit sozialem Engagement.

“Mit den Erträgen aus den Seminarmodulen, den Mitgliedsbeiträgen und Spendengeldern unterstützt die Strategiefabrik e.V. ab sofort Schüler und Jugendliche bei der Berufsfindung und Bewerbung. Von Infoveranstaltungen, über Workshops zur Persönlichkeitsentwicklung bis zum Bewerbertraining und der möglichen Vermittlung von Lehrstellen oder zukünftigen Arbeitsplätzen wollen wir den Jugendlichen eine sichere Zukunftsperspektive geben.
Gleichzeitig soll die Lücke zwischen den Erwartungen der Unternehmer an junge Auszubildende und das was von den Schulabgängern tatsächlich kommt bzw. geboten wird, geschlossen werden.”

Schön schön. Nur die eigene Strategie könnte besser sein. Doch wünschen wir alles Gute, Berlin braucht solches.

Niemand hingegen braucht Demagogen wie Lafontaine. Nur er selbst – weil er mit billigsten Parolen selbst hochkommen will. Nur war er doch da schon mal. Und hat nie gesagt, warum er hinschmiss. Musste ja fürchterlich aussehen, die Wahrheit über Deutschlands Finanzen. Dann brauchen wir jedoch erst recht keine ultralinken Utopien.

Hatten wir schließlich schon mal live. Hier in dieser Stadt, in diesem Land. Gab Genügend, die da weg wollten. Und als es kaum noch ging Einige, die Anderen eine Zukunft in Freiheit trotzdem ermöglichten.

Erinnern wir uns auch an diese – errichten wir auch hierfür Denkmäler. Ich möchte den Tunnel 57 ein kleines Stück weit sichtbar machen. Mit dicker Glasplatte drauf und Gedenktafel daneben im Boden. Dafür muss es doch Geld geben in dieser Stadt. Menschen, die den wieder freibuddeln kenn ich. Berliner Unterwelten e.V..

Balance

Filed under: Innovationsmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 8:35 pm on Dienstag, September 16, 2008

Der Harvard Business Manager fordert Manager auf, Luxus zu vermarkten mit den Erkenntnissen neuester Studien: Dass sich das schlechte Gewissen nicht mehr gespart, gelernt und gearbeitet zu haben, weniger rührt, je mehr Zeit vergangen ist. Denn wohl noch niemand hat auf dem Totenbett gesagt: “Hätte ich doch mehr Zeit im Büro verbracht.”

Und Schopenhauer meint:
Nicht der Geiz ist ein Laster, sondern sein Gegenteil, die Verschwendung. Sie entspringt aus einer tierischen Beschränktheit auf die Gegenwart, gegen welche alsdann die noch in bloßen Gedanken bestehende Zukunft keine Macht erlangen kann, und beruht auf dem Wahn eines positiven und realen Wertes der sinnlichen Genüsse. … Der Geiz hingegen hat den Überfluß in seinem Gefolge; und wann wäre dieser unerwünscht gekommen? Das aber muss ein gutes Laster sein, welches gute Folgen hat.

Wer mag entscheiden, welche Sicht- und Lebensweise angemessen ist?

Ich entscheide:
Qualität – das ist ja heute leider meist schon Luxus – ja bitte. Gern.
Protzsüchtiger Überfluß – nein Danke. Brauch ich nicht.
Und ich glaube schon, dass ich bereuen werde, nicht getan zu haben, was ich hätte tun können. Geht mir heute schon so. Noch nicht auf dem Totenbett, soweit ich weiß.

Doch wahrscheinlich tut sich hier wieder die Differenz auf zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation, wie “man” so heute sagt. Oder ganz einfach: der Unterschied zwischen wollen und müssen. Doch auch wollen kann man nicht immer.

Da wären wir wieder – bei der Balance.

Wahrscheinlich verzweifelt an mir jeder Marketingmanager. Jedenfalls die, die Fischen wollen im Sinne meines gestrigen Beitrags. Sollen Sie.
Und bitte auch demnächst an Ihnen.

Fischen

Filed under: Allgemein — Dr. Ricarda Schallnus at 11:36 pm on Montag, September 15, 2008

“Der Köder muss dem Fisch schmecken … nicht dem Angler: Weiß das die SPD?” fragte Robert Leicht heute im Tagesspiegel und meint, dass die Politik dies ob der notwendigen Mehrheiten umso stärker betreffe und daher beherzigen müsse. Dafür sollen doch bitte schön starke Überzeugungen – auch ideologische (sic!) – und Interessensvertretungen mal so eben über den Haufen geworfen werden.

Herr Leicht:

Eine Partei ist dazu da, ideologische Überzeugungen zu vertreten, Interessen wahrzunehmen und vor allem den Menschen ein Angebot zu machen, wie sie meint, dass die Welt besser wäre. Damit gewinnt sie Mehrheiten oder eben auch nicht.

Der Köder sollte also zuallererst mal dem Angler schmecken. Das klingt komisch? Richtig. Denn das ganze Bild ist falsch.

Und doch so nah an der von Vielen gefühlten Realität:

Dass Ihnen Politiker alles erzählen, um an die Macht zu kommen, aus mehr oder minder großem Eigeninteresse und wenn es denn geklappt hat mit den Mehrheiten – die Fische gefangen sind – werden sie geschlachtet. Steuern und Abgaben erhöht und die um Null-komma-nochwas sinkende Abgabenlast Irgendwo von der Preissteigerung in allen anderen Bereichen aufgefressen.

Dabei sollte Politik doch dafür sorgen, dass es den Fischen – uns allen – im Teich besser geht oder zumindest besser gefällt. Manchmal erfordert dies vermeintlich radikale Maßnahmen. Sonst ist da irgendwann kein See mehr mit Fischen.

Und ja, dann ist eine Bank nicht zu retten mit Steuergeldern. Hallo – das ist ein Unternehmen. Ein Unternehmen auf dem “freien” Markt. Banken mussten ganz schön arbeiten für Ihren Status heute. Der zum Schluß wohl doch überzogen war.

Vertrauen gilt es zu erarbeiten. Jeden Tag. Dann ist auch sicher Jemand da, wenn es mal doch danebengeht. Denn wir sind alle nur Menschen. Machen Fehler. Ja, ich auch. Doch geh ich nicht fischen, sondern springe mitten hinein in den See. Zu den anderen Fischen. Yep – ist schon kalt jetzt. Doch wenns sein muss …


Bild von pixelio.de Fotograf: Rainer Sturm

Ready for take off

Filed under: Innovationsfinanzierung,Innovationsmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 12:39 am on Freitag, September 5, 2008

Heute Beratungs-Links satt. Zum Durchstarten:

www.powertochange.de/beratungsmethoden

www.imoptimum.de/beratungsleistungen

www.tacook.de/beratungsmethode

www.crea-impulls.de

www.bro4Tec.com

www.bonnfinanz.de/realitaetsanspruch/beratungsmethodik

www.mqresult.com/de/company/consulting/asp

Ja, soviel. Denn sie brauchen:

  • den Teamleiter
  • den Koordinator
  • die kreativen Köpfe
  • den Macher
  • den Schlichter

oder, nach anderer Deklination:

  • den kreativen Innovator
  • den entdeckenden Promoter
  • den auswählenden Entwickler
  • den zielstrebigen Organisator
  • den systematischen Umsetzer
  • den kontrollierenden Überwacher
  • den unterstützenden Stabilisator
  • den informierten Berater.

Und falls Sie trotz aller Unterstützung doch keine Zeit haben, um mal ein gutes Buch zu lesen: surfen Sie bei Getabstract vorbei und lesen Weltliteratur in Kurzform.

Vielleicht kriegen Sie ja dann sogar die durchschlagende Form hin, um Ihre Projektidee beim Petcha Kutcha vorzustellen und vor allem, Sie finanziert zu kriegen.

Ich wünsche jedenfalls viel Erfolg. Und wenn Sie Hilfe brauchen – siehe oben.