Innovation !

Blog von Schallnus!Consulting Innovations- und Changemanagement

Pink !

Filed under: Change Management — Dr. Ricarda Schallnus at 6:15 pm on Dienstag, Januar 20, 2009

Wie versprochen hier nun der Grund des Blog-Staus:

Die Telekom.

Ich bin beim Mitbewerber. Doch da die letzte Meile noch immer im Monopol der Telekom liegt, ist es doch die Telekom, die aufschaltet. Und hierbei gehen tagtäglich Termine nicht. Mich zum Beispiel gibt es angeblich nicht an meiner Adresse. Heute nun Gott sei Dank ja. Für mich. Nicht für die Telekom. Denn die stellt meinem Anbieter den Techniker nur zweimal in Rechnung. Nicht sechsmal, wie bei einem Freund. Als er entnervt zurückwechselte, fand ihn die Telekom doch glattweg gleich.

Nein, dies sind keine Einzelfälle, wie ich inzwischen weiß. Und ich weiß auch um das Verhalten der Telekom vor 10 Jahren. Damals haben sie Internetanbietern das Leben schwer gemacht mit ihrem Monopol auf Leitungsausbau. Und als Reminiszenz an einen unermüdlichen Geschäftsführer ihn gleich zur Witzfigur gemacht. Robert T-Online.

Liebe Telekom-Manager,
habt Ihr denn nichts gelernt aus der Geschichte? Habt Ihr denn im Unterricht gefehlt?
Ihr könnt Menschen zwar noch immer gut zwingen, bei Euch zu bleiben, doch lieben werden sie Euch dafür nicht. Auch nicht durch Dauerpropaganda. Sie werden die Gelegenheit finden, zu entfliehen. Stimmt, Manche mögens auch eingemauert. Glauben sie jedenfalls nach so langer Zeit.

Bietet doch was an, was wir gerne mögen. Ohne Fallstricke.

Doch Dank Euch gibts ja hier noch nicht mal pinkfarbene Mobiltelefone. Ich meine wirklich pinkfarbene. Mein Anbieter hats letztens nochmal probiert und – Glück über Glück – ich hab eins davon. Bevor sie zurückgeschickt werden mussten. Weil die Farbe Pink ‘Telekom’ suggeriert und nicht vom Mitbewerber benutzt werden darf. Farbe gehört Euch also auch schon. Nur Pink? Oder inzwischen auch schon Blau, Gelb, Grün …? Und was Euch daran stört, dass Menschen Telefone von anderen Anbietern mit Euch verwechseln würden – ich halte das ja für einen schlechten Scherz – ist mir auch ein Rätsel. Andere jubeln bei kostenlosem Marketing und öffnen den Champagner, wenn ein Trend entsteht, der ohne jedes Zutun mit ihnen verbunden wird. Dass Rot laut Richterspruch ebenfalls mit Pink verwechselt wird, ist hoffentlich Geschichte.

Denn, liebe Telekom-Manager:
Wir sind Ladys. Wir lieben Rot. Und wir lieben ganz besonders Pink. Echtes Pink – Magenta wie es richtig heißt. Das, was Ihr Euch ausgesucht habt. Ist doch nett. Nutzt das doch. Dann braucht Ihr auch nicht solch widerwärtiges Gebahren gegenüber anderen Anbietern und damit gegenüber uns, die Ihr zurückhaben wollt. Ich hätte mir schon seit Jahren ein pinkfarbenes Telefon gekauft. Wenn es eins gegeben hätte. Nein, die, die es gab, waren nicht pink, auch wenns in unseren Zeitschriften so stand. Doch gucken kann ich immer noch alleine. Wie wir fast alle.


Bild von pixelio Fotograf: A.Dreher

Angebote

Filed under: Innovationsmanagement,Wissensmanagement,Zukunftsforschung — Dr. Ricarda Schallnus at 8:45 pm on Montag, Januar 19, 2009

Wenn Sie auch die Krise nutzen, um intensiver über morgen nachzudenken, denken Sie doch gemeinsam.

Zum Beispiel in Berlin Kreuzberg. Multidisziplinär, sektorenübergreifend und basierend auf gemeinsamen Werten. Im ersten selfHUB Deutschlands. Doch sind Sie leider nicht mehr die Ersten, denn diese Zentren für gesellschaftliche Innovation gibts bereits international. In London, Brüssel, Rotterdam, Johannesburg, Mumbai und Sao Paulo. Hier wird Ende des Monats der erste Geburtstag gefeiert. Happy Birthday schon mal vorab!

Bereits nachgedacht haben Manager im mm-Forum. Eine handverlesene Riege jüngerer Topleute aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft bekennt sich zum marktwirtschaftlichen System in Verbindung mit Rücksichtnahme auf gesellschaftliche Belange und den Erhalt des Sozialstaates. Wer würde bei Anwesenheit von Frank Mattern, Deutschlandchef von Mc Kinsey und Professor Thomas Straubhaar, Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts auch Anderes erwarten. Wie ‘Managing the future’ bei Unmöglichkeit zu Planen ihrer Meinung nach funktionieren kann – dazu gabs leider keine konkreten Verlautbarungen. Jedenfalls nicht öffentlich. Glauben Sie, dass es sie gab? Wäre ja schön. Gäbs ein paar weniger hilflose Manager, wie BASF-Chef Jürgen Hambrecht letztens konstatierte.

Na wenigstens für technische Herausforderungen gibts einen wunderbaren Katalog, Neues zu finden. TRIZ.
Auskennen damit tun sich bspw. die Innovationsberater von c4pi. Sie meinen:

Gerade wenn die wirtschaftlichen Aussichten wenig rosig erscheinen, bieten sich Chancen für Neue Wege und Gelegenheiten zur Stärkung der eigentlichen Kompetenzen. Ein Baustein einer umfassenden Innovationsstrategie ist die Absicherung der eigenen Patente und die Entwicklung wirksamer
Patentstrategien. Oftmals sind jedoch auch Patente oder Patentfamilien für eigene unternehmerische Entwickungen hinderlich. Das Überprüfen, umgehen oder variieren solcher “Hindernisse” kann für Unternehmem überlebenswichtig werden.

In diesem Zusammenhang veranstaltet c4pi mit dem international anerkannten TRIZ-Master und Patentspezialisten Dr. Sergei Ikovenko am 9. und 10. Februar 2009 einen zweitages-Workshop zum Thema “TRIZ for Patent Strategies Development”. Dr. Ikovenko ist Senior Project Manager von Gen3 Partners.
Darüber hinaus ist er Professor Adjunctis des Massechusetts Institue of Technology (MIT) und einer der führenden Spezialisten und Trainer auf dem Gebiet der Innovationsmethodiken. Zu seinen Klienten zählen Fortune 500 Unternehmen weltweit, wie z.B. Procter & Gamble, Mitsubishi, Samsung, Hilti, Intel, Siemens, Alcoa, Ferrari, Whirlpool, Boeing, BMW etc.

Der englischsprachige Workshop konzentriert sich auf die Entwicklung von Patentstrategien mit Hilfe von TRIZ-basierten Techniken wie Funktionsanalyse, Trimming, Cause-Effect-Chain Analysis und Laws and Trends of Engineering Systems Evolution. Es werden dabei u.a. folgende Inhalte
behandelt:

  • Umgehung von Wettbewerber-Patenten,
  • Stärkung der eigenen Patente und Entwicklung von zusätzlichen abhängigen Ansprüchen,
  • Entwicklung von Patentschirmen und “Patent-Firewalls”,
  • Überblick über weiterführende Patentstrategien.

Ziel ist es, den Teilnehmern praktische Werkzeuge zur Umgehung von Wettbewerberpatenten sowie zur Stärkung eigener Patente und Patentstrategien an die Hand zu geben.

Nähere Informationen gibts hier


Bild von pixelio.de Fotograf: Kurt Bouda

Fertig. Los!

Filed under: Innovationsmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 10:02 pm on Freitag, Januar 16, 2009

The Czech Presidency of the EU and European Commission launched the European Year of Creativity and Innovation 2009 with the slogan “Imagine. Create. Innovate”. The Year was inaugurated in a ceremony in Prague by the Commission President José Manuel Barroso and the Czech Prime Minister Mirek Topolanek. The aim of the Year is to promote creative and innovative approaches in different sectors of human activity and help equip the European Union for the challenges ahead in a globalised world.
Boosting Creativity and Innovation in Europe: Official launch of the European Year 2009 in Prague

A conference to mark the launch of the Year was held in Prague on Wednesday, attended by a host of personalities including high representatives of EU member states, of the European Commission, members of the Czech government and several Ambassadors of the Year. The Conference ran in parallel to the meeting between the Commission and the Czech Government and was followed by the evening ceremony in the National Theatre in Prague.

The European Year was started against the backdrop of the current economic crisis and many speakers underlined that boosting creativity and innovation is part of the solution. “We do not know how long this crisis will last and how deep it will become. But when it is over, those who will have invested in creativity and innovation will find themselves well ahead of the pack”, the European Commissioner for Education, Culture and Youth Jan Figel’ said in his address.

The Prague conference was preceded in the morning of the 7th of January by a round table attended by several Ambassadors of the Year and presided by Esko Aho, Executive Vice President of Nokia and Former Prime Minister of Finland. These eminent personalities adopted a set of recommendations for EU governments and institutions which were presented by Mr Aho at the afternoon conference (see annexes).

There was unanimous consensus that investment in education and in the skills and creative capacity of Europe should be the top priority of EU institutions and governments. It would be a fundamental mistake to cut research and development and education spending in the context of the current crisis, stressed the document, according to which creativity and innovation are tools to tackle Europe´s challenges, including the move to the knowledge society, demographic change, globalisation and climate change.

The Year is conceived as a horizontal, cross-cutting exercise involving many areas. Apart from education and culture, it involves enterprise, regional and research policies, energy, transport, environment and the information society. Already in the first days of 2009 it has attracted a lot of interest from the Member States, regions, companies, artistic circles and civil society.

Text (c) by http://create2009.europa.eu/

Morgen

Filed under: Change Management — Dr. Ricarda Schallnus at 1:00 am on Dienstag, Januar 13, 2009

Argumente zum Halten Ihrer Leute gibts auch von Horst Wildemann. Lean Management sei Dank fehlt es nun an Allem, was für eine schnelle Reaktion auf veränderte Bedingungen wie jetzt notwendig ist: innovative Produkte, alternative Absatzkanäle, ein auf die neuen Anforderungen richtig reagierendes Management.

Nun ist Lean light angesagt. Eine mindestens wettbewerbsfähige Kostenstruktur, eingebettet in eine produktive Unternehmenskultur. Deren Wirkungen sind:

  • motivierte Mitarbeiter
  • Stärkung des Vertrauens in Zusammenarbeit und
  • Innovationsfähigkeit.

Sie fordert auch Etwas. Weitsicht in der Ressourcenausstattung. Alles nachzulesen in der Januar-Ausgabe des Harvard Business Managers.

Irgendwie haben doch alle davon seit Jahren gesprochen.

Da Krise ein anderes Wort für Wandel ist, kanns ja jetzt endlich umgesetzt werden. Packen wir es an.

Und lassen Sie Frauen ran. Bei allen kolportierten Witzen – ja, alles hat auch irgendwo eine Grundlage, ok – manchmal beweisen wir eben doch mehr Realitätssinn. Zeigt jedenfalls die TV-Reportage-Reihe ‘Wenn Frauen morden’. Nähmlich dann, wenn Sie Jemanden loswerden wollen. Während Männer Ihre Opfer behalten wollen. Also ich jedenfalls finde Frauenlogik dem angestrebten Sachverhalt angemessener. Ach ja, bin ja auch eine Frau.

Na jedenfalls, wenn Sie dann so eine tolle Unternehmenskultur hinkriegen wollen statt schöne Broschüren zu drucken, schreiben Sie mir. Ich kann helfen.

Mehr bitte

Filed under: Change Management — Dr. Ricarda Schallnus at 3:11 am on Freitag, Januar 9, 2009

Nun also ist die Krise auf dem Arbeitsmarkt angekommen.

Und das Ringen um den größten Anteil aus den bereitgestellten Geldern beginnt. Großes Getue half schon oft dabei, weiß jedes Unternehmen und jeder Verband. Bin gespannt, wen wir alles plötzlich sehen.

Doch es könnte Ihnen so ergehen, wie einem Werbespot eben im Kino. Sagt doch der Teenie neben mir einfach: “Von denen hätt ich aber mehr erwartet”.

Erinnern Sie sich noch an Ihre Kinderzeit, als Erwachsene scheinbar alles konnten?

Nun sind wir die Erwachsenen. Und wir müssen Hoffnung geben. Nicht als Betätscheln mit salbungsvollen Worten. Sondern weil wir es können – die Welt verändern. Jeder vermag das.

Gehen Sie mal wieder ins Kino! Und seien Sie Licht.

Bild wieder von pixelio Fotografin: BirgitH

Mal so rum

Filed under: Innovationsmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 1:18 am on Donnerstag, Januar 8, 2009

Da versuche ich die ganze Zeit, scheinbar Unmögliches wirklich zu machen und da kommt nun diese Hörspielreihe daher: ‘Wirklichkeit unmöglich machen – ein romantisches Projekt’. Im Deutschlandfunk.

Ziel ist es, uns zu inspirieren und zu verzaubern und damit Heiner Müller gerecht zu werden, der meinte: Kunstwerke sollen Sehnsucht wecken nach einem anderen Zustand der Welt.

Für den sind wir ja verantwortlich.
Und schon ist da gar kein Unterschied mehr zu dem, was ich gerne tue.

Die Plakate mit den Zitaten von Künstlern, die überall in Berlin kleben, kennen Sie ja sicher. Einer meiner Lieblingssprüche ist: ‘Nichts können ist noch lange keine neue Richtung’. Und Ihrer?

bild von pixelio.de Fotografin: Angelina Ströbel

Neu

Filed under: Change Management — Dr. Ricarda Schallnus at 1:00 am on Mittwoch, Januar 7, 2009

Neues Buch von Peter Senge. Dem indeterministischen MIT-Vordenker. Diesmal über Kooperationen, gern auch Netzwerke genannt. Über 400 Seiten Geschichten über die Unternehmen, die hierin Pioniere sind. Titel: The Necessary Revolution.

Schnell lesen lernen Sie z.B. bei Friedrich Hasse, FU Berlin: Improved Reading.

Ich muss jetzt schlafen, nicht lesen. Gute Nacht.

Nachtrag

Filed under: Change Management — Dr. Ricarda Schallnus at 1:09 am on Dienstag, Januar 6, 2009

Die Aufforderung, Mitarbeiter zu halten hat natürlich das gleiche Ziel wie der Vorschlag von Siemens-Chef Peter Löscher, dass alle DAX-Konzerne auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten.

Nur nett gemeint, wo doch Prognosen derzeit Niemand ernsthaft wagt?

Doch bedenken Sie bitte: wird etwa nur ein Prozent der Mitarbeiter entlassen, werden Sie von 31 Prozent Ihrer Mitarbeiter verlassen. Jedenfalls im Durchschnitt. Quelle:Trevor und Nyberg in ‘Academy of Management Journal 04/08′
Von welchen meinen Sie wohl? Was wollten Sie morgen und übermorgen machen?

Ja, setzen Sie sich zusammen.
Debattieren Sie.
Nicht lamentieren.
Über das Heute.
Und das Morgen.
Sie wollen kühn sein? – Dann auch über das Übermorgen.

Und vergessen Sie das Lachen nicht. Das ist ebenso ansteckend wie Stress. Nur soviel schöner und noch dazu leistungssteigernd. Ja, tatsächlich. Sehen Sie doch nach bei Daniel Golemann. Richtig, das war der mit der emotionalen Intelligenz.


Bild von pixelio.de Fotograf: Hartmut Gülink

Halten !

Filed under: Innovationsmanagement,Wissensmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 9:54 pm on Samstag, Januar 3, 2009

Der Einkaufsmanagerindex erreichte nun den tiefsten Stand seit Beginn seiner Erhebung vor 13 Jahren. Hersteller von Investitions- und Vorleistungsgüter sind vom Niedergang stärker betroffen als Konsumgüterproduzenten. Der Index des Informationsdienstes Markit gilt als Frühinikator der konjunkturellen Entwicklung.

Noch hat sich die Rezession nicht auf die Zahl der Arbeitsplätze ausgewirkt. Ganz im Gegenteil gab es in 2008 zahlreiche echte neue Beschäftigungsverhältnisse, so viele wie noch nie in den letzten 17 Jahren. Und sogar vergleichsweise weniger im oftmals schlecht bezahlten Dienstleistungssektor. Quelle: Statistisches Bundeamt

Seien Sie clever und nutzen sie die Zeit, um mehr aus den Köpfen Ihrer Mitarbeiter rauszukriegen. Spielen Sie Zukunft, entwerfen sie unsere Welt von morgen. Gemeinsam. In Ihrem Unternehmen und mit Ihren strategischen Partnern.

Möglicherweise ist auch noch mal Weiterbildung angesagt. Soll ja bei Kurzarbeit vielleicht zu Vergünstigungen bei den Sozialabgaben führen, schreibt die F.A.Z.. Ich meine: In aller Regel sind Ihre Leute gebildet genug und haben Erfahrungen genug als das sie gemeinsam dafür sorgen können, dass alle auch morgen noch einen guten Arbeitsplatz bei Ihnen haben. Und Sie neue und alte Kunden.

Vielleicht braucht das ja vielmehr ein Umdenken bei Ihnen.

Der Harvard Business Manager spricht ja schon von der Neuerfindung des Managers. Sie mögen also schnell Aufnehm- und Umsetzbares? Dann lesen Sie doch “Jour fixe um 11″ von Gerd Kalmbach und staunen Sie, was aus vermeintlich aussichtslosen Situationen und uninspirierten Menschen erwachsen kann.

Ja, wir brauchen bessere Manager als das aktuelle Titelbild des Harvard Business Managers zeigt: eine gesichtslose Masse. Na wenigstens haben sie bildlich schon die 20 Prozent-Frauenquote in Führungspositionen hingekriegt. Führen Sie Ihre Mitarbeiter durch die Krise und gewinnen Sie. Kontur. Neben allem Anderen.

Bild von www.pixelio.de Fotograf: Mensi

S.O.S.

Filed under: Innovationsfinanzierung — Dr. Ricarda Schallnus at 11:27 pm on Freitag, Januar 2, 2009

Die Kreditvergabe an Unternehmen ist schon jetzt so restriktiv wie auf dem Höhepunkt des Abschwungs 2003. Als Folge des mangelnden Eigenkapitals der Banken und ihres seltsamen Gebahrens, die enormen Gelder aus dem Rettungsschirm kaum anzunehmen, so heute das Handelsblatt.

Hoffen wir, dass der Chef des Ifo-Instituts Hans-Werner Sinn viele Mitstreiter findet, um die Banken zur Annahme der Gelder zu bewegen. Auf dass sie Kredite vergeben können und auch tatsächlich vergeben. Sind wir ja schließlich fast alle inzwischen so konditioniert, heute mit den Geldern von morgen zu wirtschaften. Ja, ich auch. Von seiten der kreditnachfragenden Unternehmen ist ja leider wenig öffentlich gemachter Druck zu erwarten, könnte doch diese Nachfrage auf Schwierigkeiten deuten und zu Abwertungen des Unternehmens führen. Obwohl das praktisch alle machen – einschließlich der Aktionäre und Börsenmakler. Vielleicht sind wir also alle ein wenig irre.

Doch gewiß hilft ein wenig irre sein auch dabei, zu ganz neuen Ideen zu finden, die wir für die Überwindung dieser Krise brauchen. Welche Ideen zur Ankurbelung der Konjunktur kursieren erfahren sie hier: www.handelsblatt.com/ideen
Bringen Sie doch auch Ihre ein, bitte.

Nur überbordende Ideen staatlicher Eingriffe sollten wir dann besser doch nicht umsetzen. Meinen Viele. Heute – ebenfalls im Handelsblatt – Gouvernance Experte Klaus Hopt, Verfechter freier Märkte mit dem Blick für Regulierungsnotwendigkeit bei Fehlentwicklungen. Wie ich auch. Nur falls das noch nicht klar sein sollte.

Wo wir doch schon so gut sind, dass Deutschland als wettbewerbsfähigstes Land gleich nach China gilt, gibt es ja auch gar keinen Grund vor übertriebener Angst und für ihr Gefolge von Einschränkungen. Und mal zur Abwechslung stellen deutsche Manager nicht ihr Licht unter den Scheffel, sondern wissen um unsere Wirtschaftskraft. Gute Voraussetzungen würde ich sagen. Und hört hört, China schwächelt bereits. Quelle: Internationaler Business-Monitor


Bild von pixelio.de Fotograf: J.Kasperek

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