Neue Konzepte
Komplexe Fertigungssysteme wie bspw. in der Chemischen Industrie erfordern auch neue betriebliche Konzepte, wie Prof. Dr. Joachim Freimuth, Dr. Udo Gropp und Dr. Franz Merath feststellen.
Ob sie auch bei Ihnen erforderlich sind, können Sie ganz einfach feststellen. An den eskalierenden Signalen von Erosion:
- Zunächst gibt es kleinere Nachlässigkeiten und Aktionismus, es folgt
- Negativität und “Verinselung” lokaler Arbeitsgruppen und Schuldzuweisungen auf die immer Anderen
- Improvisation bei der Steuerung und Reparaturen wird getoppt durch den darauffolgenden
- Burnout der “Hub”Mitarbeiter – also Ihrer wichtigsten Impulsgeber und Know-How-Träger – führt unweigerlich zu Ereignissen, Stillständen und Kollaps.
Nur wenn sie all die Zeit nichts getan haben. Weil die Indikatoren des klassischen Controllings immer ok waren. Dumm nur, dass sich das alles erst zeitverzögert niederschlägt.
Was wird also empfohlen?
Beschränkung auf Kontextsteuerung, Vermeidung von Hektik, Resistenz gegen Forderungen nach kurzfristigen Eingriffen. Dies reduziert tatsächlich Stress. Nachdem Sie ihn aushalten konnten. Weil Sie sich, den neuen Konzepten und auch – ganz wichtig – Ihren Mitarbeitern vertrauen.
Dann brauchen Sie eigentlich auch nur noch zwei Ebenen in Ihrem Unternehmen:
- Leitungsfunktionen und
- Produktive Teams
Nicht falsch verstehen. Auch in der Leitung müssen Sie produktiv sein. Was es dann mehr geben wird:
- Prozessbegleiter
- Vermittler an Schnittstellen
- Coaches
- Moderatoren
Die Genannten sind sicher, dass dies Markt einerseits und komplexe Fertigung mit hohen Sicherheitsstandards andererseits vermittelt. Und auf diese Weise hilft, nachhaltige Wettbewerbsvorteile und Markteintrittsbarrieren aufzubauen.

www.pixelio.de Fotograf: Dieter Schütz



