Zukunft
Wann denn der Aufschwung komme, wurden die fünf größten deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute gefragt.
- Das Institut für Weltwirtschaft meint: Nicht vor 2010.
- Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung sagt: So schnell nicht.
- Das Institut für Wirtschaftsforschung wagt die Aussage: Bald geht es aufwärts. Selbst wenn mit der Verschuldung der Keim der nächsten Krise schon gelegt ist.
- Wachstum Ende 2010! wiederum verkündet das ifo Institut für Wirtschaftsforschung und
- Selbiges für frühestens Ende 2009 prognostiziert das Institut für Wirtschaftsforschung Halle.
Also alles eine Soße. Gekocht aus Erfahrungen vergangener Krisen für diese noch nie dagewesene Krise. Nachzulesen in Cicero, dem Magazin für politische Kultur.
Interessanter hätte ich gefunden, was Piero Micic dazu meint. Der deutsche Zukunftsforscher, der das Handwerk seiner Zunft umfassender, realistischer, ehrlicher, methodischer, systematischer, praktischer und handlungsorientierter ausübt. Daher gern auch nochmal hier Werbung für Ihn. Und herzliche Grüße!
Denn es geht darum, durch Zukunftsaussagen Chancen im heute zu erkennen. Hoffen wir, das dies all den Menschen gelingt, deren Arbeitsplätze auf der Kippe stehen. Bei Heideldruck, Mahle, Thyssen-Krupp …
Oder sollte dies auch nur wieder einer der Taschenspielertricks von Managern sein, um in Wahlkampfzeiten Geld zu holen und sich auch noch gut dabei zu fühlen, wo doch eh soviel rausgeschmissen wird und schließlich ist man doch gezwungen zu tun, was Alle machen. Um bestehen zu können im weltweiten Konkurrenzkampf.
Nur seltsam – wo wir Alle doch unterschiedlich sind und auch keine Schneeflocke der Anderen gleicht, müssten doch auch Unternehmen fähig sein, zwar Etwas zu machen, was auch Andere verstehen, doch in dieser Kombination und Qualität eben Einzigartig ist. Und dafür auch Abnehmer finden.
Das das sehr erfolgreich geht, zeigte mal wieder die brandeins von März.
Möge doch das globalisierte anonyme “man” mit dieser Krise untergehen. Sie handeln. Als Mann oder Frau. Für die Frauen und Männer Ihrer Märkte. Mag sein, dass Sie Ihr Business verändern müssen. Jetzt haben Sie ja Zeit dazu.
Und machen den Aufschwung dann gleich selbst als nur darauf zu warten.

Bild von pixelio.de Fotografin: Michaela Werner






