Innovation !

Ideen ermöglichen, umsetzen, erfolgreich machen – eine Idee mehr

Verteilung

Filed under: Change Management,Wissensmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 8:31 pm on Donnerstag, April 30, 2009

Fast überall in den OECD-Ländern hat die Einkommensungleichheit in den letzten 20 Jahren zugenommen.

Natürlich sind Maßnahmen zum Ausgleich notwendig, denn Manche haben bei der Arbeitsmarktteilnahme tiefgreifendere Schwierigkeiten als Andere, viele Tätigkeiten werden zu gering vergütet um der Armut zu entkommen und schließlich können Kinder nichts für die Versäumnisse ihrer Eltern (Ringen 2007).

Michael Förster und Marco Mira d´Ercole empfehlen in der OECD-Studie “Mehr Ungleichheit trotz Wachstum?” sowohl eine Schwerpunktverlagerung bei den Sozialprogrammen als auch einen ausgeglichenen Maßnahmenkatalog, abgestimmt auf die je nationalen Gegebenheiten. Grundsätzlich wirksam ist sowohl eine Umverteilungsstrategie als auch die Unterstützung des Zugangs zu Beschäftigung. Die unbefristet und ausreichend bezahlt sein als auch Aufstiegschancen bieten muss. Maßnahmen in allen Bereichen wie Steuer-, Gesundheits- und Bildungswesen sind auf ihren Beitrag zur Erreichung der national durchaus unterschiedlichen Ziele bei der Bekämpfung von Armut zu überprüfen. Und oft genug sollten die Ziele auch mal genau definiert werden. Und formuliert.

Doch weit mehr überrascht, dass Ursache, zeitliches Eintreten und Intensität der Einkommensungleichheit anders ist als meist medial verbreitet. Bitte lesen Sie:

www.oecd.org/els/social/inequality Hier auch die Zusammenfassung in deutsch

Und werfen Sie morgen mit Argumenten statt mit Steinen. Die Ärzte wissen:

Gewalt stößt auf Gegengewalt. Und fragen: Hat man Dir das nicht erzählt?


Bild von www.labupla.de

eigen

Filed under: Allgemein — Dr. Ricarda Schallnus at 7:51 pm on Freitag, April 24, 2009

Zum 4. Tag des geistigen Eigentums konnten einige Fortschritte auf dem Weg zu einem Europäischen Patent vermeldet werden. Wichtig, um einerseits gegen Produktfälschungen vorzugehen als auch als Wachstumsmotor. Denn das im Gegensatz zum US-Markt trotz EU noch immer fragmentierte Wirtschafts- und Rechtsdurchsetzungssystem ist größte Wachstumsbremse hier und zugleich Kostentreiber. Unter beidem leiden vor allem KMUs. Von den Großunternehmen intervenieren einige sogar gegen die Schaffung eines einheitlichen Wirtschafts- und Rechtssystems in Europa. Soviel Angst haben sie also vor der Innovationskraft der Kleinen.

Und ich komme ins Grübeln, wer denn wohl so wirklich Globalisierungskritiker finanziert. Open Source wird ja auch kräftig von Microsoft unterstützt um sich den Mitbewerber Apple vom Leib zu halten. Und jammert zugleich über 30 Prozent Umsatzverlust durch Fälschungen und zieht den Kreis per Arbeitsplatz und Steuerausfällen gleich mal größer. Durchaus mit Recht. Nur 10 Prozent weniger Raubkopien in Deutschland würden 2000 Arbeitsplätze mehr bedeuten. Sagt jedenfalls Herr Dr. Löffler von Microsoft Deutschland GmbH.

Doch wer will schon noch mehr Microsoft?

Wir lieben Apple.

Die macht nun wiederum Microsoft nach. Doch Imitate sind eben immer mies.


Bild mal wieder von www.pixelio.de Fotograf: Helga Ulbing

Unruhe

Filed under: Allgemein — Dr. Ricarda Schallnus at 1:42 am on Freitag, April 24, 2009

Die Krise zeigt Wirkung und der DGB “warnt” vor sozialen Unruhen. Na super.
Und was wäre damit gewonnen?

Hören wir doch endlich mal auf, neidisch auf die vermeintlich höheren Geldberge des Nachbarn zu schielen und gleich die Schaufel zum Umschichten zu verlangen. Ob reich oder arm, wir alle sind gefordert, besser miteinander umzugehen. Dazu gehört auch, sich seiner selbst und der eigenen Handlungsoptionen ebenso bewußt zu sein wie der Wirkungen dieses Tuns. Und dann zu handeln.

Bei Führungskräften jedenfalls wird jetzt sogar mehr Wert auf deren Sozial- und Führungskompetenz als auf deren Fachkompetenz gelegt, so das Ergebnis der aktuellen Umfrage der Dr. Stoebe, Kern und Partner HR Managementberatung AG. Nun ja, das Kind mit dem Bade ausschütten brauchen wir ja nun auch nicht gleich.

Jedenfalls dürften es da noch mehr werden als die rund 31 Prozent der Top-Manager, die im November 2008 sagten, Sie wollen in diesem Jahr ein Coaching in Anspruch nehmen. Denn dass Coaching sinnvoll ist, meinen sage und schreibe 95 Prozent der mehr als 400 deutschen Top-Manager der ersten und zweiten Hierarchieebene, die an der Studie der LAB & Company in Kooperation mit der Wirtschaftswoche teilnahmen.

Dann wünsche ich der Dissertation von Bettina Schießler doch gleich noch mehr Verbreitung – denn Sie hat herausgefunden, wie Coaching am wirksamsten ist. Leider noch nicht verfügbar; muss noch verteidigt und veröffentlicht werden.
Das klappt mit absoluter Sicherheit. Viel Erfolg Bettina!


Bild von www.pixelio.de Fotograf: sparkie

Messen

Filed under: Innovationsmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 11:10 pm on Dienstag, April 21, 2009

Innovat!on ist das Motto der diesjährigen Hannover Messe. Und wie immer gehts vor allem ums sehen, gesehen werden und schauen was läuft. Erwachsenen-Disco.

Und weil Sie ja so erwachsen sind und viel Geld verdienen, können Sie ja gut Geld ausgeben, um von innovativen Unternehmen zum Innovationsgipfel eingeladen zu werden. Um es dann auch noch selbst zu werden müssen Sie allerdings gleich nochmal mehr Geld ausgeben fürs Intensivtraining. Oder darf es ein Best-Practice-Tag sein? Alles möglich beim TOP-Team im F.A.Z.-Institut. Link.

Die Referenzliste jedenfalls ist absolut Top. Und vor allem lang.

Damit kann ich mich noch nicht messen. Doch das ändert sich ja. Nur Training kriegen Sie allerdings nicht von mir. Denn ich möchte mehr tun. Und tu es auch.


Ja, auch dieses Bild ist von pixelio. Fotograf: wave111

Open Moon

Filed under: Innovationsfinanzierung — Dr. Ricarda Schallnus at 12:17 am on Dienstag, April 21, 2009

OpenMoon_Movie

Unser etwa 1 MB Präsentationsvideo. Als Endlosschleife. Also mehr als ein Beginn.

Beginn oder Ende – Entscheiden Sie

Filed under: Wissensmanagement,Zukunftsforschung — Dr. Ricarda Schallnus at 1:00 am on Donnerstag, April 16, 2009

Mit dem Wort begann schon die Welt und noch heute fängt alles damit an.

Verbesserungsbedarf in der Kommunikation sahen voriges Jahr bereits 25 Prozent Ihrer Kunden – in 2004 warens nur ganze vier von Hundert. So die neue Studie von Annika Dröge, Philip Kreindler und Gopal Rajguru, wie sie auch in diesen schwierigen Zeiten verkaufen können. Mehr im Harvard Business Manager April.

Auch Innovationskraft, gespeist aus Know-how und Kreativität, bedarf einer kommunikativen Athmosphäre. Die Sie schaffen durch gemeinsame Ziele, gegenseitiger Verantwortung, Respekt vor anderen Meinungen und Ermutigung zu deren Äußerung. Erreichbar durch Zuhören, Feingefühl, Gerechtigkeitssinn. Gerade Derjenigen, die über einen großen Ermessensspielraum und weitreichende Entscheidungsgewalt verfügen. Das jedenfalls erproben die Benediktiner seit dem 6. Jahrhundert. Mit dem Ergebnis, dass von Ihnen immer wieder Impulse für einen neuen Aufbruch ausgingen. Heute eben auch über die Bücher von Notker Wolf. Hier zitiert aus “Worauf warten wir?”.

Oder sie entscheiden weiterhin einsam. Wie 80 Prozent der Manager (ebenda).
Auch weil sie zu dem Drittel gehören, die sich über seltene und späte Antworten von Experten beklagen, so Martin J. Eppler und Jeanne Mengis. Experten hingegen klagen zu 100 Prozent über das Desinteresse von Managern für wichtige Details. Nur blöd, dass eben wegen dieser Nichtigkeiten Ihnen manchmal sogar wortwörtlich alles um die Ohren fliegt. Ganz plötzlich natürlich.

Also: Bringen Sie die Kommunikation in Gang.

Georg Friedrich Händel hats auch versucht. Sein Brief an einen anerkannten Kunstexperten: “Verehrter Herr, ich habe kürzlich einen ganz wundervollen Rubens erstanden. Kerle gibt es, die unterstehen sich zu behaupten, das prächige Bild wäre eine Kopie. Denken Sie nur: eine Kopie! Was für eine unerhörte Behauptung! Ich bin fest entschlossen, dem Nächsten, der das zu behaupten wagt, sämtliche Rippen einzeln zu brechen. Kommen Sie doch bitte recht bald einmal zu mir! Mir liegt so sehr daran, Ihr freimütiges Urteil über das Bild zu hören!”

Machen Sie es besser. Viel besser. Sie können das!

Bild von pixelio.de Fotograf: Andreas Liebhart

Neu bitte

Filed under: Allgemein — Dr. Ricarda Schallnus at 10:31 am on Mittwoch, April 1, 2009

Um in der Krise neue Impulse zu setzen, wird heute nicht nur das Open Innovation Projekt Open Moon vorgestellt, sondern auch die internationale Petition:

Freihandel ist die beste Politik.

Think Tanks aus aller Welt fordern die Politik auf, den in Krisen stets beliebten Forderungen nach mehr Handelshemmnissen nicht nachzugeben, sondern ganz im Gegenteil, auch noch Bestehende abzubauen. Mehr hier.

Lesen Sie und unterzeichnen Sie, wenn auch Sie zustimmen.

Und wer schreibt jetzt die neue Petition zur Werteverankerung wirtschaftlichen Handelns? Gespräche dazu gibts momentan viel und mir reichen sogar 10 Gebote.

Tun bitte auch Sie Ihrs, damit der Regen momentan Alles erfrischt und belebt.
Dafür muss jetzt leider auch der 01. April ernsthaft werden. Für dieses Jahr.


Bild schon wieder von www.pixelio.de Fotograf: Kurt F. Domnik