Verteilung
Fast überall in den OECD-Ländern hat die Einkommensungleichheit in den letzten 20 Jahren zugenommen.
Natürlich sind Maßnahmen zum Ausgleich notwendig, denn Manche haben bei der Arbeitsmarktteilnahme tiefgreifendere Schwierigkeiten als Andere, viele Tätigkeiten werden zu gering vergütet um der Armut zu entkommen und schließlich können Kinder nichts für die Versäumnisse ihrer Eltern (Ringen 2007).
Michael Förster und Marco Mira d´Ercole empfehlen in der OECD-Studie “Mehr Ungleichheit trotz Wachstum?” sowohl eine Schwerpunktverlagerung bei den Sozialprogrammen als auch einen ausgeglichenen Maßnahmenkatalog, abgestimmt auf die je nationalen Gegebenheiten. Grundsätzlich wirksam ist sowohl eine Umverteilungsstrategie als auch die Unterstützung des Zugangs zu Beschäftigung. Die unbefristet und ausreichend bezahlt sein als auch Aufstiegschancen bieten muss. Maßnahmen in allen Bereichen wie Steuer-, Gesundheits- und Bildungswesen sind auf ihren Beitrag zur Erreichung der national durchaus unterschiedlichen Ziele bei der Bekämpfung von Armut zu überprüfen. Und oft genug sollten die Ziele auch mal genau definiert werden. Und formuliert.
Doch weit mehr überrascht, dass Ursache, zeitliches Eintreten und Intensität der Einkommensungleichheit anders ist als meist medial verbreitet. Bitte lesen Sie:
www.oecd.org/els/social/inequality Hier auch die Zusammenfassung in deutsch
Und werfen Sie morgen mit Argumenten statt mit Steinen. Die Ärzte wissen:
Gewalt stößt auf Gegengewalt. Und fragen: Hat man Dir das nicht erzählt?

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