Innovation !

Ideen ermöglichen, umsetzen, erfolgreich machen – eine Idee mehr

Faszinierend …

Filed under: Innovationsmanagement,Zukunftsforschung — Dr. Ricarda Schallnus at 4:12 pm on Mittwoch, September 30, 2009

“Die Physik des Unmöglichen” von einem der weltweit bedeutendsten Physiker (Spiegel Online). Lesen Sie die Einschätzung von Michio Kaku, Professor für Theoretische Physik an der City Univerity of New York, zur Umsetzbarkeit von Beamern, Phasern und Zeitmaschinen. Und geben Sie es bitte all Ihren Ingenieren. Ich bin egoistisch. Ich möchte all dies noch erleben. Jedenfalls Einiges davon.

Mein Beitrag ist die Bereitstellung eines F&E-Management-Tools. Damit wir in den Workshops bei aller Kreativität systematisch und effizent vorankommen. Ja, geht.

Und ich ende heute mit dem Beginn dieses wunderbaren Buches von Kaku: Wenn eine Idee nicht absurd klingt, besteht keine Hoffnung für sie. Albert Einstein

Bild wie fast immer von pixelio, Fotografin: Grethe Bjerring

Geld zu finden

Filed under: Innovationsfinanzierung — Dr. Ricarda Schallnus at 3:29 pm on Mittwoch, September 30, 2009

Auf Innovationsförderung per steuerlicher Begünstigung von F&E-Leistungen müssen wir wohl noch warten. Doch zumindest gibts ab morgen mal wieder ein neues Förderprogramm für die oftmals bei der Einsammlung von öffentlichen Fördermitteln benachteiligten KMUs. Transferbonus bezuschußt Technologie- transfer, als Einstiegsvariante sogar zu 100 Prozent. Alle Infos und Formulare hier. Nicht allzu lang warten, bislang sind nur Anträge bis zum 31.12.2010 möglich.

Natürlich wollen Sie richtig loslegen mit der Transferbonus-Standardvariante. Dann brauchen Sie Eigenmittel in Höhe von 30 Prozent. Vielleicht gehts ja, indem Sie mal mit Ihrem Steuerberater sprechen und ihre Marke und einige ihrer F&E-Kosten aktivieren. Letzeres müssen Sie nach IAS 38.57 schon. Deutschland hat dieses Jahr endlich nachgezogen und nun dürfen Sie wenigstens unter bestimmten Voraussetzungen selbst erstellte immaterielle Werte des Anlagevermögens aktivieren. Das Bilanzmodernisierungsgesetzt (BilMoG) gibt gem. §248 Abs. 2 Satz 1 HGB i.V.m. §255 Abs. 2a Satz 1 HGB allerdings nur ein Aktivierungswahlrecht für Aufwendungen der Entwicklungsphase, nicht für Forschung. Na immerhin.

Bild von pixelio.de, Fotograf: Rainer Sturm

Kreativität

Filed under: Allgemein — Dr. Ricarda Schallnus at 2:30 pm on Montag, September 28, 2009

“Creativity can be taught.” ist das Motto von Altmeister Edward de Bono. Seine Sechs-Hüte-Methode ist natürlich auch schon hier im Blog erwähnt worden. Für sein Lebenswerk erhält er nun in Berlin den Kreativitäts-Ehrenpreis CREO.

Noch immer kommen Impulse für Innovationen überwiegend von oben – selbst in als außerordentlich kreativ geltenden Branchen, so Annika Dröge vom Innovationsmagazin.

Das Service Innovationsbarometer 2009 der European Business School, Oestrich-Winkel, zeigt die Hemmnisse:

  • Mangelne Qualifikation der Mitarbeiter
  • Vermarktung von Innovationen
  • Notwendigkeit organisatorischer Veränderungen
  • Fehlende finanzielle Sicherheiten

Bevor Sie auf die Rückkehr ihrer finanziellen Sicherheit warten, bringen Sie den Austausch zwischen jungen und alten Mitarbeitern in Schwung. Denn die Kopplung von Kreativität und Erfahrung bringt etwa doppelt soviele am Markt erfolgreiche Ideen wie die ihrer Wettbewerber. Dann können sie auch unter neuen Bedingungen darüber nachdenken, ob Sie Ihren Mitarbeitern nicht doch mal wieder eine Weiterbildung gönnen. Die fällt ja in Krisenzeiten meist als Erstes weg. Doch nur weil bislang meist unkontrolliert in Zielsetzung und Ergebnis für Ihr Unternehmen. Also bitte, Ihr Part zum kreativ sein. Ihre Maschinen halten Sie doch auch in Schuß. Oder sehen an der S-Bahn, dass es wirklich nottut.

Bild von pixelio, Fotograf: Karl-Heinz Gottschalk

Was macht eigentlich ein Innovationsmanager?

Filed under: Innovationsmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 1:33 pm on Montag, September 28, 2009

Nach dem Finanzmarktdebakel setzen wir wieder auf echte Innovationen. Dafür braucht es Raum für kreative Köpfe. Innovationsmanager schaffen diesen indem sie eine Innovationskultur bereitstellen und aufrechterhalten. Konkret tun sie:

  • innovative Ideen sichtbar machen und umsetzen
  • intensives Networking über Abteilungs- und Hierarchiegrenzen hinweg
  • Trends und technologischen Entwicklungen beobachten
  • aktuelles Expertenwissens in die tägliche Arbeit mittels Trend- und Strategie-Wokshops weitergeben
  • Kreativitätstechniken vermitteln
  • Motivationsanreize erarbeiten und implementieren
  • Dialogplattformen für neue Ideen bereitstellen
  • Awards durchführen
  • zur Nutzung der Angebote durch interne Multiplikatoren ermutigen
  • innovationswürdige Projekte und Innovatoren identifizieren
  • potentielle Sponsoren identifizieren
  • Innovationsthemen kommunizieren und vermarkten
  • notwendige Ressourcen organisieren
  • Kontakt zu externen Experten der Wissenschaft und Methoden halten

Er wandelt also nicht selbst kreative Ideen in Projekte, sondern erschließt das kreative Potential und begleitet die Innovatoren beratend und unterstützend. Muss dabei jedoch messbare Aktivitäten und Erfolge vorweisen können.  Künftig wird er wichtiger Partner des Top-Managements sein bei der strategische Ausrichtung des Unternehmens. So jedenfalls Katharina Berger und Christof Schneider im Gespräch mit “Innovationsmanager. Magazin für Innovationskultur” Heft 03_2009.

Meine Meinung können sie nachlesen. Ich finde, wir dürfen Projekte hochziehen. Und auch gemeinsam F&E-Methoden entwickeln. Ich hab das jedenfalls gemacht.

Foto von pixelio.de Fotografin: knipseline

Versprechungen

Filed under: Change Management — Dr. Ricarda Schallnus at 12:37 pm on Montag, September 28, 2009

Das gestrige Wahlergebnis zeigt: wir setzen auf Wachstum und Innovationen. Unsere neue Regierung wird wohl reichlich innovativ sein müssen, trotz Riesenschulden Hoffnungen zu erfüllen, Vertrauen zu rechtfertigen.

Wie Vertrauen entsteht und auch wieder zerstört wird, dazu legte Volker Dobler, Direktor Client Service Research bei der Gruppe Nymphenburg Consult in München, gerade einen Artikel im September Harvard Business Manager vor.

Vertrauen sieht er als zusammengesetzt aus der

  • (Fach-)Kompetenz der Mitarbeiter
  • Integrität des Unternehmens und
  • Herzlichkeit, mit der es gelingt, ein WIR-Gefühl zu vermitteln.

Treiber für Vertrauen und seine Zerstörung bei Nichteinhaltung sind:

  1. Zuverlässigkeit,
  2. Ehrlichkeit,
  3. Halten von Versprechungen.

Notwendig zur Aufrechterhaltung von Vertrauen, ohne davon mehr zu schaffen:

  1. die Etabliertheit eines Geschäfts/einer Organisation
  2. dass es ein kompetentes und gut organisiertes Geschäft ist

Nützliche Zugaben ohne relevante Nachteile bei Nichtvorhandensein sind:

  1. sich allergrößte Mühe zu geben, das Beste zu bieten sowie
  2. professionelle und besonders kompetente Mitarbeiter

Nachrangige Faktoren für den Aufbau von Vertrauen schließlich sind:

  1. ein gutes Preis-Leistungsverhältnis
  2. der Grad des Vermissens, wenn das Geschäft/die Organisation nicht mehr da wäre.

Konzentrieren wir uns also auf das Wichtigste und tun einfach, was wir sagen. Mit Herz. Verstand haben wir ja genug. Und nein, ich werde nicht hämisch gegenüber der SPD. Demokratie braucht starke Gegengewichte.

Und bedenken wir: Fehler passieren überall. Einmal ist keinmal, doch zweimal, da wirds schwierig mit dem Vertrauen. Erleb ich grad selbst hier mit meinem Blog. Zweimal war der Server in letzter Zeit down. Beim ersten Mal waren alle Artikel gerettet. Seit dem zweiten Mal fehlen trotz Back-ups ein paar. Und schon hatte ich arge Motivationsprobleme, hier weiter zu schreiben. Doch es geht weiter. Versprochen.


Bild von pixelio Fotograf: Peter Bast

Anmelden, Hingehen

Filed under: Change Management — Dr. Ricarda Schallnus at 11:41 am on Dienstag, September 8, 2009

Das ME-Netzwerk der Metall- und Elektroindustrie in der Hauptstadtregion läd alle Personalentwickler ein zum Erfahrungsaustausch.

Thema diesmal: Personalentwickler/innen als Gestalter im Unternehmen – Sind Personalentwickler Mittäter oder Mitläufer in der Personalabteilung?

Beraten Sie gemeinsam, was Sie tun können, um aktiv tätig zu werden.

Am 22.09.2009 um 17:00 Uhr
im Haus der Wirtschaft
Am Schillertheater 2
10625 Berlin

Anmedeformular hier.
Ausfüllen, Absenden, Hingehen.

Viel Spaß! Und noch mehr Erfolg!


Bild von www.pixelio.de Fotograf: Stephanie Hofschlaeger

August

Filed under: Innovationsmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 11:33 pm on Montag, September 7, 2009

Häufige Fehler im Innovationsprozess sind

  • Beim Wahrnehmen: Innovationen nicht zu erkennen
  • Beim Beurteilen: Innovationen als unwichtig zu werten
  • Beim Entscheiden keine Ressourcen bereitzustellen und schließlich
  • Beim Umsetzen in alten Routinen zu verharren.

Gilt für die Etablierten.

Und als Angreifer sollen sie

  • vermeintlich schlechtere Produkte als die Großen entwickeln
  • Angebote für angeblich unattraktive Kunden schneidern
  • sich abseits der Referenzgruppe der Etablierten betätigen
  • nicht zu früh attackieren und
  • erst angreifen, wenn die Großen agiert haben, denn bis zur nächsten Reaktion dauerts bei denen.

Schreiben jedenfalls Albrecht Enders, Andreas König und Harald Hungenberg, nachzulesen im Augustheft des Harvard Business Manager.

Nun ja, wie sonst entstehen Innovationen als in Nischen und zuvor unerkannten weil am besten gar nicht bekannten Geschäftsfeldern? Und die Mär von Groß und Unflexibel hat auch schon nen Bart. War also gut aufgehoben im Sommerheft. Fettig vom Sonnenöl und eingpudert vom hoffentlich weißen Strandsand. Verstaubt. Achtung: Es folgen Herbststürme. Wir haben keine Zeit für solchen Mist. Naja, jedenfalls ich nicht.


Bild von www.pixelio.de Fotograf: josupewo

Jetzt aber los

Filed under: Change Management,Innovationsmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 7:07 pm on Freitag, September 4, 2009

Krise – sinkende Motivation und die Produktivität ist auch im Eimer.

Steuern Sie gegen und scharen Sie Ihre Mitarbeiter um und hinter sich mit

  • Berechenbarkeit
  • Durchblick
  • Kontrolle und
  • Mitgefühl.

So kommen Sie raus aus der Krise und sichern sich die Loyalität Ihrer Mitarbeiter.

Dumm nur, dass schon geringste Macht von Mitarbeitern zu Ichbezogenheit samt mangelhafter Faktenkenntnis führt. Das sind dann die Chefs. So jedenfalls Robert I. Sutton, Professor für Managament Scince and Engineering an der Stanfort Universität im aktuellen Harvard Business Manager.

Auch wenn wir es immer und immer wieder erleben, heute eben Dieter Althaus – es geht anders. Dazu gehört vielleicht mehr Mut als Jasagern und Klaqueuren zu trauen. Doch  bliebe Ihnen persönlich der Absturz erspart und uns die Folgen.

Also: großes Vorhaben für jetzt nach der Sommerpause – früher handeln. Richtig. Ja stimmt, ist manchmal anstrengend, tut vielleicht sogar weh. Wie 40 kg CDU Material. Für Sie am 5. vor dem Roten Rathaus und sicher auch in Ihrem Kiez.


Bild von Jochen Schweitzer