Innovation !

Ideen ermöglichen, umsetzen, erfolgreich machen – eine Idee mehr

West – Ost

Filed under: Change Management — Dr. Ricarda Schallnus at 2:39 am on Freitag, Oktober 30, 2009

Innerdeutsche Völkerverständigung dank Olaf Georg Kleins Beitrag im aktuellen Harvard Business Manager:

Ossis

  • schauen Ihnen zwei bis vier Sekunden länger in die Augen
  • kommen Ihnen 20 bis 30 cm näher, sogar immer wieder
  • geben Ihnen eine bis drei Sekunden Zeit zwischen zwei verschiedenen Gedanken, denn vielleicht möchten Sie ja auch was sagen
  • berühren Sie aus reiner Freundlichkeit und spontanem Ausdruck der Freude sogar in der Öffentlichkeit
  • Jammern sich zunächst gern gegenseitig was vor und deuten Ihre Positionen und Stärken allenfalls an
  • meiden konfliktträchtige Themen und betonen Übereinstimmungen
  • meinen sehr wahrscheinlich NEIN, wenn sie nichts sagen

Wessis

  • machen weniger als eine halbe Sekunde lange Sprechpausen, und wundern sich, dass Sie als Ossi nichts sagen wollen – während Sie verzweifelt auf die Möglichkeit dazu warten
  • Beginnen das Gespräch immer positiv egal was ist, machen anfangs Ihren Status klar und verdoppeln all ihre Stärken gleich mal
  • Betonen Unterschiede und Besonderheiten und finden es überflüssig, über Gemeinsamkeiten zu reden
  • meinen JA, wenn sie nichts sagen; NEIN wäre ja einen Redebeitrag wert

Folgen wir der Empfehlung und reden wir miteinander.

Ich sage: Anfangen müssen die Wessis. Denn Ossis erleben diesen Mustern zufolge unausweichlich das Zusammenschrumpfen Ihrer Wessi-Helden. Wo sollte also nach 20 Jahren Erfahrung das Interesse zu Reden herkommen? Wessis hingegen können durch Nachfragen nur immer Interessanteres finden. Und dann – wenn der Wessi dem Ossi zuhört und nicht nur durch seine schöne Landschaft am Wochenende fährt und dabei über die Linken meckert – könnte wirklich etwas Neues entstehen.

PS: Wenn Ihnen ein Wessi ganz nah rückt muss es also schon richtig was bedeuten.

Bild von pixelio.de , Fotograf: Dieter Schütz

Einsicht

Filed under: Innovationsmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 2:52 am on Donnerstag, Oktober 29, 2009

Open Source und ganzheitlicher Produktschutz haben genau dasselbe Problem:
Die Generierung von Cash Flow aus einer Menge Kosten verschlingender F&E.

Lesen wir also alle Wikinomics von Don Tapscott und Anthony D. Williams.

Bild von pixelio, Fotografin: Tina Wolde

Hilfe

Filed under: Change Management,Innovationsmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 1:46 am on Mittwoch, Oktober 28, 2009

Wenns an allen Stellen gleichzeitig brennt hilft nur noch arbeiten. Doch um dies dann auch zu tun, brauchts neben Kompetenz eine lebendige Vision. Umgesetzt in Teilziele ist die Feuertreppe schon gebaut. Hoffentlich erhalten Sie ebenso viel Hilfe wie ich, in all dem Rauch zu Ihren Zielen zu finden. Dazu sollten Sie wissen:

  • Was Ihre Stärken sind
  • Wie sie arbeiten
  • Wie sie lernen
  • Welche Wertvorstellungen Sie haben
  • Wo Sie hingehören
  • Welchen Beitrag Sie erbringen möchten
  • Wie Sie Ihrer Verantwortung für Beziehungen gerecht werden wollen.

“Die Kunst sich selbst zu managen” von Peter Drucker wird wohl nie veralten.

Doch wenn die Hilfe mehr ist als erwartet, haben Sie die nächste Herausforderung: Herauszufinden, was die beste Lösung ist. Professor Peter Kruse beschäftigt sich auch damit – für intelligente Plattformen. Einladung folgt. Danke Patrick.

Enttäuschungen ?

Filed under: Change Management — Dr. Ricarda Schallnus at 12:18 am on Dienstag, Oktober 27, 2009

G. Westerwelle nutzt seine Fähigkeit, Anliegen klar, komprisslos und doch galant rüberzubringen statt als Finanzminister als Hier-Nix-Englisch-Außenminister – Koalitionsvertrag da, und wieder mal weniger drin als erhofft – Open Moon fehlt der Drive und Produktschutz braucht auch mehr Power. So ist nun das Geschrei da.

Machen wir also einfach mehr als Sie erwarten.

Wenn Sie auch noch mitmachen schaffen wir sogar noch mehr. Mit Spaß dabei.

Wie es geht weiß beispielsweise Robert Rothe. Früher auf dem Manager Magazin drauf als Internetpionier, heute mit der Eleven GmbH als Ihr Ansprechpartner für IT-Sicherheit unter den besonders schnell wachsenden Firmen. Glückwunsch!
Als Dank eröffnen wir Dir mit Open Moon neue andere Welten. Samt Ostsee 2.0.

Foto von pixelio.de Fotograf: Sven Hering

Neu hoch Zwei

Filed under: Innovationsmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 11:57 pm on Freitag, Oktober 23, 2009

Eine alte Weisheit ist ja, dass das, was wir uns wirklich wünschen, Wirklichkeit wird. Wenn wir bereit sind. Nun denn, dann kanns ja losgehen.

Ich steh auf James Bond. Meine Annonce im Sommer hat er offenbar verpasst.
Hat halt immer viel zu tun. Wie ich auch.

Innovationsmanagement 2.0 zu kreieren ohne zu Ausbeutung 2.0 zu mutieren ist durchaus eine Herausforderung. Wir stellen uns ihr und zeigen wie es zu Gewinn 2.0 wird. Für alle, die mitmachen. Das ist jedenfalls, was ich möchte.

Und 007. Gott sei Dank weiß er, dass nicht immer alles organisierbar ist. Im Gegensatz zu Frauenmagazinen. Und doch wird es gut gehen. Weil wir daran glauben können. Und handeln. Selbst wenn ringsum alles in die Luft fliegt.

Bild von pixelio.de Fotograf: Jens Goetzke
Teile dieses Beitrags mit freundlicher Empfehlung eines Berliner Go-Spielers.

Spektakel

Filed under: Change Management — Dr. Ricarda Schallnus at 2:21 pm on Donnerstag, Oktober 22, 2009

Da kippen also 48 reiche Leute reichlich Papiergeld dahin, wo derzeit die sich seltsam hinschleppenden Koalitionsverhandlungen stattfinden. Zeigen Ihre Bereitschaft, unserem verschuldeten Land finanziell zu helfen. Prima. Heute muss ja alles greifbar und bebildert sein. Hier ja bei mir auch.

Nur las ich keine Meldung darüber, dass sie nun soundsoviel Geld der Bundes-regierung überreicht hätten. Und setzen mit Ihrer Forderung nach Wiederkehr der Vermögenssteuer die wohl typisch deutsche Untertanenmentalität und Staats-gläubigkeit fort. Das Geld hätten wir auch erst 2000-X. Nicht jetzt.

Warum so kompliziert? Es muss doch ein Konto geben, auf das Spenden für Deutschland einzahlbar sind. Wenn nicht gehört das endlich eingerichtet. Und ich hab an der FU gelernt, dass Vermögenssteuer bäbä ist, weil sie ja schon mal versteuertes Einkommen nochmals belastet. Wie auch die Erbschaftssteuer. Abwürgen von Leistung ist das für mich.

Was uns nun tatsächlich noch fehlt, ist, dass sich mehr Leistungsträger auch für diejenigen, die weniger leisten können, engagieren. Und sich auch durchaus damit beschäftigen, welche negativen Wirkungen es hat, wenn sich Reichtum nur in den immer selben Kreisen dreht. Und ganz selbst was zum Ausgleich unternehmen. In den USA ist das viel üblicher. In den USA sind auch weit mehr Menschen Christen.

Bild von pixelio, Fotograf: stonewashed

Extra-Tipp

Filed under: Change Management,Innovationsmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 12:52 pm on Donnerstag, Oktober 22, 2009

Auf die Vision Summit 2009 hab ich ja schon hingewiesen hier. Auch auf das neue Buch von Professor Faltin “Kopf schlägt Kapital”.

Machen Sie doch beides zusammen und erleben Sie Professor Faltin live auf der Vision Summit im Workshop. Erlernen Sie Techniken, um aus Ideen ökonomisch tragfähige Konzepte zu entwickeln. Dazu gibts noch alle Komponenten zum professionellen Start. Damit sie sich auf ihre Kernaufgabe konzentrieren können: innovativ sein.

Holen Sie sich Unterstützung von Prof. Faltin und dem Who is Who des Entrepreneurship wie Prof. Frithjof Bergmann (New Work-New Culture), Claudia Langer (Utopia), Ron Hillmann (Online-Marketing), Holger Johnson (Ebuero AG), Otto Herz, Dr. Gerhard Huhn, Hernando de Soto (Video-Übertragung) und vielen mehr am 7. November von  8:15 bis 20 Uhr im Henry Ford Bau, FU Berlin, Garystraße 35, 14195 Berlin-Dahlem. Mit 30 EUR sind Sie dabei. Das geht so günstig, weil die Stiftung Entrepreneurship in Kooperation mit der FU viel dazu tut. Nutzen Sie´s. Anmeldung hier.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie erfolgreich sind und bald selbst als Großfoto im Henry Ford Bau hängen. Machen Sie die Welt bunt ! Dann gibts Sie sicher auch in Farbe.

Foto “Im Henry Ford Bau” von Cora-Mae G. über www.fotocommunity.de Copyright

Neu . Zwei

Filed under: Allgemein — Dr. Ricarda Schallnus at 2:34 am on Samstag, Oktober 17, 2009

Klasse find ich ja auch, dass wir von der CDU durch die Piraten endlich mehr übers Online-Leben lernen. Kann mich gut erinnern, noch 1996 erstaunt gefragt worden zu sein: Was, Du machst auch mit Kinderporno? Kommt halt immer auf den Fokus an, was man sieht und bei uns gibts eben einfach arg viele Juristen. Wird sich hoffentlich ändern, wo wir jetzt soviel Zuspruch gerade bei bis 30jährigen haben.

Laden wir uns auch Copyfighter Cory Doctorow ein! Der Science Fiction Autor und Blogger streitet für Kopierfreiheit und zeigt, dass Geldverdienen auch bei Verzicht auf Kopierbeschränkungen funktioniert. Jedenfalls bei Büchern und Kunst.

Ich würd dann auch gern von ihm wissen, wie das bei anderen Dingen ist. Wo die Kopie Plagiat heißt und teilweise lebensgefährlich ist. Gesundheitsschädigende Ausdünstungen, lebensgefährliche Medikamentennachahmungen, Maschinen, die um- oder auseinanderfallen mitten im Betrieb und Menschenleben kosten. Wo Sie feststellen, die Produkte von XY sind auch nicht mehr was sie mal waren.  Und wenn sie sich endlich mal trauen, dass dem Hersteller zu sagen, erfahren Sie, dass sie gar nicht bekommen haben, wofür sie bezahlt haben. Weniger, freuten Sie sich.

Bin ich die Einzige, die für gute Arbeit gern auch gut bezahlt ? Wühltisch ist out !

Bild von pixelio, Fotograf: Bildpixel

Neu

Filed under: Change Management — Dr. Ricarda Schallnus at 1:18 am on Samstag, Oktober 17, 2009

Heute beim Berliner Innovationskreis. Größere Runde als erhofft. Nur der Vortrag war für mich als CDU-Tante kaum zu ertragen. Gehalten von Franz Groll, Ingenieur, langjähriger IBM-Manager und späterer Entwicklungshelfer sowie Autor der Bücher “Wie das Kapital die Wirtschaft ruiniert – Wege zu einer ökologiosch-sozialen Gesellschaft” und “Wege von der Finanzkrise zur solidarischen Gesellschaft – Visionen für eine zukünftige Wirtschaftsordnung”. Klar brauchen wir die. Samt Tun. Nur bin ich halt für Mitbeteiligung statt nur -bestimmung. Die ist nähmlich bei Ersterem enthalten. Und statt Gleichmacherei am Ende für gleiche Chancen am Anfang. Denn wofür sonst überhaupt anfangen?

Soll doch jeder mit den Pfunden wuchern, die er hat und jede Hilfe erhalten, wenn seine Familie sichs nicht selbst leisten kann, ihn wuchern lernen zu lassen. Ich bin auch noch nicht nachts aufgewacht und hab die Geldscheine und Maschinen heimlich unsere Wirtschaft ruinieren sehen. Daher glaube ich, dass wir es sind, die tote Materie so oder so einsetzen. Wer andere Fakten hat möge sich bitte bei mir melden. Und doch ist es toll, dabei sein zu dürfen. Denn wie entsteht Neues als durch Austausch von Weltbildern? Vielen Dank für die Einladung Herr Bollmann.

Foto von pixelio.de, Fotografin Sonja Winzer

Arbeit

Filed under: Innovationsfinanzierung — Dr. Ricarda Schallnus at 11:47 pm on Dienstag, Oktober 13, 2009

Bekanntlich nützt Panik nichts. Also heißt es momentan viel tun und das möglichst sinnvoll ebenso wie effizient. Da bleibt mein Blog öfters auf der Strecke. Leider.

Dabei gibts soviel Neues. Die Förderung der Beteiligung an jungen innovativen deutschen Unternehmen per Steuererleichterung kam postwendend aus Brüssel zurück. Können wir also ganz sportlich den nächsten Sprung gleich höher ansetzen. Die Private-Equity-Branche fands eh zu niedrig. Mit der FDP zusammen könnt´s sogar klappen und da ist dann sicher auch eine Englischübersetzung drin.

Doch da in Demokratien Entscheidungsfindungen eben länger brauchen, finanzieren Sie doch zwischen durch Kapitalisierung Ihrer Patente und stillen IP-Reserven. Ich behaupte nicht, dass das einfach ist, denn die Finanzbranche ist noch skeptisch. Überzeugen Sie sie doch mit Ihrem Projekt. Einige gibts schon. Mehr im IP Manager – Journal of the Knowledge Economy. Und ich sag Danke.


Bild von pixelio, Fotografin: Melanie Kluth

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