Eilt
In diesem Jahr untersucht die Hertie School of Governance die momentanen In-Begriffe der politischen Diskussion. O-Ton: “Sind es Zauberworte oder Worthülsen, neue Denkansätze oder verkleidete Ladenhüter?”
Morgen dran: Globale öffentliche Güter
“Die Debatten und Konferenzen der jüngsten Zeit um Klimawandel, stabile Finanzmärkte oder militärische Interventionen haben es gezeigt: das Bewusstsein dafür wächst, dass allgemeine Interessen nicht mehr allein national durchgesetzt werden können. Wer den Schutz und die Zugänglichkeit öffentlicher Güter, wie Frieden, Gerechtigkeit, intakte Umwelt, Gesundheit, erreichen will, stößt auf diverse Interessen privater Unternehmen wie Staaten und politischer Gruppen.
Hier setzt das derzeitig intensiv diskutierte Konzept der “globalen öffentlichen Güter“ an. Wir fragen: Wie können universalistische Prinzipien so durchgesetzt werden, dass sie auch im Alltag möglichst allen dienen? Wie können die Vorbehalte abgebaut werden, es werde damit doch wieder nur bestimmten starken Akteuren der Weltpolitik eine Plattform gegeben? Wer ist legitimiert, darüber zu entscheiden? Entsteht eine neue Form internationaler Kooperation oder wird damit nur die vollständige Ökonomisierung aller Lebensbereiche vorangetrieben? Und vor allem: was wollen wir uns das kosten lassen?”
Es treten in den Dialog:
Frau Dr. Inge Kaul von der Hertie School of Goverance
Herr Thomas Hanke, Ressortleiter Meinung & Analyse, Handelsblatt und
Herr Harald Schumann vom Tagesspiegel
unter Leitung von
Herrn Harald Asel vom Inforadio / rbb
Fehlen nur noch Sie. Ab 19:00 Uhr
in der Hertie School of Governance • 1. Etage Forum A,
Friedrichstraße 180 Ecke Taubenstraße, 10117 Berlin
Anmeldung erbeten:
Fax: 030 / 259 219 444 oder E-Mail: rueckemann@hertie-school.org
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Inforadio / rbb.

Bild von pixelio, Fotografin: Karin Jähne
