Innovation !

Ideen ermöglichen, umsetzen, erfolgreich machen – eine Idee mehr

Klarer ist besser.

Filed under: Innovationsmarketing — Dr. Ricarda Schallnus at 11:45 pm on Mittwoch, Mai 26, 2010

Nutzer von Brillen und Kontaktlinsen wissen das besonders. Wenn Ihnen wie mir Beides irgendwie doof ist, Sie jedoch auch keine Lust haben, sich Ihre gesunden Augen per Laser verstümmeln zu lassen, googeln Sie mal nach Orthokeratologie.

Sie nehmen auch Kontaktlinsen, jedoch nachts. Um tagsüber scharf sehen zu können. Funktioniert. Nur ein klein wenig mehr Geduld ist Anfangs gefragt. Doch dafür stört tagsüber Nichts, auch nicht Polizei und Versicherung, und schöner ist es auch noch. So sind diese Linsen in zart-blau für links und zart-rosa für rechts. Das hätte mir Robert von Extrascharf früher sagen sollen! Neben allem Anderen. Sogar Durchgucken können Sie. Für Alles was sie nachts machen möchten. Vorsicht: Auch da sehen sie Alles ganz richtig und ganz ohne Rosarot.

Richtig hingesehen hat auch meine Mama. Auf unseren Familiennamen. Und siehe: Wir haben gar nichts verloren von Nuss sondern heißen einfach Nus. In Wikipedia schneller zu finden über Nous. Daher hieß es für mich: Weg mit all den Walnuss-bildern und das hingezaubert, was mir gefällt.  * * * * *  Pling.


Tada: Hier eines meiner eigenen Bilder. Mehr auf schallnus.de

Engagiert

Filed under: Change Management — Dr. Ricarda Schallnus at 11:11 pm on Dienstag, Mai 4, 2010

Zugegeben: Wenn Sie sich denn nun politisch engagieren, gibt es schon auch diese Tage, wo Sie an Ihrer eigenen Partei verzweifeln. Meine, die CDU, reklamierte gleich mal, dass sie ein gelungenes ökumenisches Projekt sei und erst zwei der Referenten setzten dahinter ein Fragezeichen. Ein wahres Wunder, dass bei all der Vorwegnahme noch Zuhörer kamen. Wir haben schöne Reden gehört, auch richtig Gutes. Sogar soviel Gutes, dass wir uns verwundert die Augen rieben, um es endlich auch zu sehen. Wir hingegen starren offenbar nur auf die Fakten:

  • eine Veranstaltung in einer Kirche, die keine mehr ist,
  • in einer Stadt, die überwiegend die Strahlkraft des Christentums nicht zu erkennen vermag,
  • in einer Zeit der bundesweit noch weiter vermehrten Kirchenaustritte im Angesicht unchristlichen Tuns.

Doch es waren eben mal wieder nur Deutsche der alten Bundesländer auf dem Podium. Und siehe da, Frau Prof. Mack, die jetzt in Erfurt lehrt, brachte gleich mal die interessanteste Rede mit. Einen Aufruf zum Tun statt Selbstbeweihräucherung.

Spannenderweise haben wir einen Kopf und zwei Hände. Lassen sie sich also ihr Tun nicht verdrießen. Und machen Sie Pausen, wie es jetzt selbst der Harvard Business Manager fordert. Nicht nur für Sie, sondern auch für Ihre Mitarbeiter. Ein Tag am Meer. Beispielsweise. Blöd nur, dass einem Betriebsausflug zum Test ihrer neuesten Hirngespinnste, die Innovationen werden sollen, hier jede Menge sonst sicher berechtigter Vorschriften entgegenstehen. Also wirklich Pause und einfach nur aufs Meer starren. Ich freu mich schon drauf, wenn ich dieses Jahr tatsächlich ein paar Stunden lang nicht zum Modeler-Camp gehe. Ciao bis Donnerstag Abend.

Foto von pixelio.de, Fotografin: Astrid Dehnel.

Eigentlich

Filed under: Change Management,Innovationsmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 3:23 pm on Samstag, Mai 1, 2010

… wollte ich Ihnen erzählen von der Hannover Messe und der Innovations-maschine, den wunderbaren Roboter-Tieren von FESTO, die ich statt auf der Messe erst in der Technology Review sah (Ja sowas Schönes wollen wir haben, wenn wir den Weltraum erobern!), dem Zukunftskongress Gesundheitswirtschaft und …
Doch dann lese ich dies:

Beamtenseele

Millionen erwerbslos
fristen ein Dasein als Abschreckgespennst
Für 1 Euro versklavt, behandelt wie Schaben
Die Beamtenseele spricht:
S´wird schon seine Richtigkeit haben

Milliarden weltweit unter der Armutsgrenze
Leiden still und schlucken´s Abgas der Benze
Es reicht kaum fürs Hungertuch zum Nagen
Die Beamtenseele spricht:
Sollen ja nicht den Aufstand wagen

Das Klima katastrophal durch Treibhauseffekt
Industrie und Autos haben die Luft verdreckt
Millionen gehen im Hochwasser baden
Die Beamtenseel spricht:
Hauptsache, sie fangen Bin Laden

Milliarden für Kriegsspiel hinausgeschmissen
Mensch und Umwelt im Gefecht verschlissen
Millionen massakriert, noch mehr vertrieben
Die Beamtenseele spricht:
Lasset gestriges Übel ruhen in Frieden

Selbst dem größten Esel längst bekannt:
Der Verwaltungsmoloch lähmt das Land
Kein Fliegendreck, den sie nicht regulieren
Die Beamtenseele spricht:
Vorschrift ist Vorschrift, lieber nichts riskieren

Politiker ergehen sich in Scheingefechten
Derweil sie ihr Amt lobbyistisch verflechten
Der Mehrheit Schicksal läßt sie unberührt
Die Beamtenseele spricht:
Solang´s nicht zu meinem Nachteil führt

Die DAX-Mafia tanzt ums goldene Kalb
Hofschmierer zeigen das Wahre nur halb
Man hört´s Promi-Pack selbstgefällig lachen
Die Beamtenseele, das kleine Licht:
Sie werden schon wissen, was sie machen

Von: Schwarze Beamtenseele, aus der Extraausgabe Gedichte der Arbeitslosen und Obdachlosen Selbsthilfe-Mitmachzeitung Querkopf.

Die Gedichte darin sind genauso gut wie die wunderbaren und hochgelobten unbeabsichtigten Gedichte in “Zufällig in San Fransico” von Georg Kreisler.

Zu haben für 1,50 bspw. bei der Frau im Liegerollstuhl im U Bhf. Nollendorfplatz. Sie freut sich auch über ein nettes Wort von Ihnen und der Mann draußen sogar nur über ein Lächeln, falls das Kleingeld gerade aus ist. Klar brauchen Sie auch das. Wie oft wurde Ihnen geholfen? Warum ist dann Ihr Herz so hart gegenüber Menschen, denen weit weniger geholfen wurde? Ich jedenfalls helfe gern.

Es gibt sogar viele Menschen, die helfen, sich engagieren, auch politisch. Machen Sie doch ab Montag mit, statt heute nur zu randalieren. Denn das hilft Niemandem.

Bild von pixelio.de, Fotograf: MarcusH