Innovation !

Ideen ermöglichen, umsetzen, erfolgreich machen – eine Idee mehr

“Wir haben alles versucht…

Filed under: Change Management — Dr. Ricarda Schallnus at 11:40 pm on Dienstag, Juni 29, 2010

doch heute hat es nicht gereicht.” Damit Sie nicht so antworten müssen wie der portugiesische Nationaltrainer hier die neuesten Tipps des Harvard Business Managers zum Thema wie sie Kosten kürzen ohne dass der Betrieb leidet:

  • für 10 Prozent reicht eine schrittweise Anpassung
  • wenns 20 Prozent sein sollen müssen Sie umstrukturieren. Schmeissen sie die Aktivitäten mit der geringsten Wertschöpfung raus. (Vorsicht: F&E bringt auch Wertschöpfung!)
  • 30 Prozent kriegen sie nur hin, wenn sie ganze Projekte begraben und abteilungsübergreifend denken.

Und nicht vergessen: nach der Belegschaft kürzen Sie auch beim Management. Wenn Sie Ihre Angestellten um 20 Prozent gestrichen haben und sich selbst “vergessen” einzusparen wird hoffentlich bald jemand zeigen, dass Sie damit 6 Prozent Einsparpotential unterschlagen haben. S. 60 des aktuellen HBM zeigts.

Immer noch Lust auf Kürzungen?

Hab ich auch: Die Wasserbetriebe können es einstellen mir mit buntem Riesen-Quitsche-Entchen Ihre Preise aufzubrummen. Kosten runter = Werbung streichen.

Ärzte könnten es sein lassen teure Untersuchungen vorzunehmen, wenn sie für normale Leistungen anständig bezahlt würden. Und wenn jeder seine Rechnung sehen könnte und auch noch dran beteiligt würde, bräuchte die FDP (!!!) keine Festpreise für Arzneimittel um die galoppierenden Kosten zu zügeln. Ich hätte meinem Arzt mehr vertraut und meine Ärztin, die 1001 legale Abrechnungstricks kennt, schon als Kassenpatientin in die Schranken weisen können. Doch irgendwie versucht das Keiner. Komisch. Ah – auch so eine Schiedsrichterfehlentscheidung. Und wer profitiert hier?

Bild wieder von pixelio.de, Fotograf: Rainer Sturm

Dunkel

Filed under: Innovationsmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 12:03 am on Mittwoch, Juni 23, 2010

… wars für mich einige Tage lang. Denn leider leider war ich zu meinen supertollen Nachtlinsen noch nicht so ganz kompatibel. Dafür ganz bestimmt hoffentlich bald. Denn ich steh noch immer drauf.

Dafür konnte ich jetzt selbst sehen, was political Correctness á la Behinderte sind jetzt “Menschen mit…” anrichtet. Man sieht einfach gar nichts mehr.

Wozu das verschämte Nicht-Aussprechen-Wollen? Angehende Ingenieure landen auf diese Weise im ersehnten Auslandspraktikum urplötzlich bei militärischer Entwicklung. Ärtze sehen sich Nicht-Kriegsopfern gegenüber. Steuergelder werden nicht genutzt wie sie könnten, doch kam ja wenigstens Etwas dabei raus – Applaus!

Wem nützt diese Diktatur des Konsens? Ja, ich weiß, Diktatur ist nun wirklich übertrieben …. Danke. Ich habs kennengelernt. Stimmt, nur eine ganz selbst.

Vielleicht mach ich deshalb lieber Licht und empfehle Ihnen z.B. Prof. Bernd Venohr. Schauen Sie auf seine Website und suchen Sie mal nach Diversifikation und Geschäftsfeldstrategie. Noch mit Prof. Krämer wirds auch bei Ihnen wieder lichter.

Und falls Erstgenanntes notwendig ist, dass Behinderte als Menschen gesehen werden, ebenso wie Gefangene, zum Tode Verurteilte und zahnlose Bettler, haben wir wohl mehr zu lösen als neue Worte zu erfinden. Schalten wir unser Licht an!

Bild von pixelio.de. Fotografin: Kora Polster