“Wir haben alles versucht…
doch heute hat es nicht gereicht.” Damit Sie nicht so antworten müssen wie der portugiesische Nationaltrainer hier die neuesten Tipps des Harvard Business Managers zum Thema wie sie Kosten kürzen ohne dass der Betrieb leidet:
- für 10 Prozent reicht eine schrittweise Anpassung
- wenns 20 Prozent sein sollen müssen Sie umstrukturieren. Schmeissen sie die Aktivitäten mit der geringsten Wertschöpfung raus. (Vorsicht: F&E bringt auch Wertschöpfung!)
- 30 Prozent kriegen sie nur hin, wenn sie ganze Projekte begraben und abteilungsübergreifend denken.
Und nicht vergessen: nach der Belegschaft kürzen Sie auch beim Management. Wenn Sie Ihre Angestellten um 20 Prozent gestrichen haben und sich selbst “vergessen” einzusparen wird hoffentlich bald jemand zeigen, dass Sie damit 6 Prozent Einsparpotential unterschlagen haben. S. 60 des aktuellen HBM zeigts.
Immer noch Lust auf Kürzungen?
Hab ich auch: Die Wasserbetriebe können es einstellen mir mit buntem Riesen-Quitsche-Entchen Ihre Preise aufzubrummen. Kosten runter = Werbung streichen.
Ärzte könnten es sein lassen teure Untersuchungen vorzunehmen, wenn sie für normale Leistungen anständig bezahlt würden. Und wenn jeder seine Rechnung sehen könnte und auch noch dran beteiligt würde, bräuchte die FDP (!!!) keine Festpreise für Arzneimittel um die galoppierenden Kosten zu zügeln. Ich hätte meinem Arzt mehr vertraut und meine Ärztin, die 1001 legale Abrechnungstricks kennt, schon als Kassenpatientin in die Schranken weisen können. Doch irgendwie versucht das Keiner. Komisch. Ah – auch so eine Schiedsrichterfehlentscheidung. Und wer profitiert hier?
Bild wieder von pixelio.de, Fotograf: Rainer Sturm
