empfiehlt uns der aktuelle HBM in zwei Artikeln:
Die Handelshochschule Leipzig hat mit Roland Berger Strategie Consultants eine Methode gefunden um Blind Spots und Weak Signals zu finden (S. 57 ff.): Befragung ausgewählter externer und interner Steakholder und Vergleich der Anworten a´ la “Was glauben Sie wird in fünf Jahren einen wichtigen Einfluss haben? Bewerten Sie bitte auf einer Skala von 1 bis 10.” Ein Spinnennetzdiagramm sieht schön wichtig und richtig aus. Und innovativ heißt diese Methode auch noch.
Warum dieses Wörter an die Wand werfen vier Wochen in der Auswertung dauern soll ist mir ein Rätsel. Fragen Sie besser noch, warum die Einschätzungen so sind, denn dann finden Sie sogar das Signal, nach dem Sie handeln sollten.
Lieber ist mir das Strategiebriefing, eine beim Militär bewährte Methode der Teambesprechung. Ja, Sie müssen dabei ständig nachfragen und überprüfen. Doch eins nach dem anderen (zitiert nach Stephen Bungay, S. 42 ff.):
- Starten Sie damit, die Absicht klar zu formulieren: Was und Warum
- Prüfen Sie die äußeren Umstände
- Bestimmen Sie die wichtigsten Kennzahlen zur Erfolgsmessung
- Definieren Sie Aufgaben
- Bestimmen Sie Grenzen und Rahmenbedingungen des Handlungsspielraums der Mitarbeiter.
Seien Sie bitte ein guter Heer-/nein sorry, Unternehmensführer und prüfen Sie schon zuvor die externen und internen Umstände, bevor Sie Ihren Mitarbeitern auf diese Weise die Umsetzung Ihrer hochfliegenden Pläne ermöglichen. Jeden Tag.
Möge Japan jetzt viele gute Führer finden.
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