Innovation !

Blog von Schallnus!Consulting Innovations- und Changemanagement

Im Schatten des Mondes

Filed under: Innovationsfinanzierung — Dr. Ricarda Schallnus at 2:09 am on Freitag, Januar 30, 2009

Gehen Sie ins Kino und erinnern Sie sich an Mut, Demut und Tatkraft.

Inhaltlich können Sie dann vielleicht ein wenig bei den Kosmologs mitreden. Von

  • Susanne M. Hoffmann, freie Astronomin, Berlin
  • Michael Khan, Luft- und Raumfahrtingenieur, Esa, Darmstadt
  • Stephan Fichtner, Wissenschaftsjournalist, Heidelberg
  • Leonard Burtscher, Doktorand, Max-Planck-Institut für Astronomie, Heidelberg
  • Stefan Oldenburg, Amateurastronom, Heidelberg
  • Eugen Reichl, Vorstandsrat Verein zur Förderung der Raumfahrt (VfR), Riedering
  • Andreas Müller, Astrophysiker, München
  • Markus Landgraf, Missionsanalytiker, Esa, Darmstadt
  • Helmut Dannerbauer, Astronom, Max-Planck-Institut für Astronomie

Doch warum nur reden. Wir wollen nochmal zum Mond. Auf neue Weise. In echt. Mehr hier.

Bild von pixelio.de Fotografin: Maria H.

Insider

Filed under: Innovationsfinanzierung,Innovationsmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 1:33 am on Dienstag, Januar 27, 2009

Die Innovationsvereinigung für die Deutsche Wirtschaft (idwi) warnt:
Innovationen in deutschen Unternehmen gehen größtenteils an den Bedürfnissen der Kunden vorbei. Denn nur in wenigen Unternehmen gehen Produktbewertungen durch Verbraucher systematisch in den Innovationsprozess ein. Stattdessen sind die für Innovationen verantwortlichen Mitarbeiter oft am weitesten vom Markt entfernt. Und wie bei Dietrich Dörner und Lernprozessen solls nun allein der Einbezug von Kundenwünschen via digitaler Medien richten. Nein, es wird nicht ausreichen.

Doch gemach, gemach:
Gemessen am Anteil des Umsatzes, der mit neuen Produkten erwirtschaftet wird, liegen zumindest die deutschen Mittelständler in Europa auf Platz eins und nehmen auch im internationalen Vergleich eine Spitzenstellung ein. So die neue Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Und das, obwohl 70 Prozent aller Innovationen am Markt nicht erfolgreich sind. Also eine Menge Geld verschwenden. Quelle: http://www.inside.izbm.de

Zum Glück gibts jetzt ab sofort 10 Millionen Euro mehr für innovative Technologiegründungen aus dem High-Tech-Gründerfonds. Pro neu gegründetes Technologie-Unternehmen bis zu einer halben Million Euro in der ersten Finanzierungsrunde. Seit Bestehen 2005 wurden schon 70 Unternehmen finanziert. www.high-tech-gruenderfonds.de

Wo nun auch noch per 100 statt nur 80 prozentiger Ausfallrisiko-Übernahme durch die KfW die Kreditchancen steigen – allerdings bei höheren Zinsen – kanns ja jetzt nur noch um eins gehen:

Loslegen. Machen Sie wahr, dass Krise Chance bedeutet. Ich helf gern.

Bild von www.pixelio.de Fotografin: Steffi Pelz

S.O.S.

Filed under: Innovationsfinanzierung — Dr. Ricarda Schallnus at 11:27 pm on Freitag, Januar 2, 2009

Die Kreditvergabe an Unternehmen ist schon jetzt so restriktiv wie auf dem Höhepunkt des Abschwungs 2003. Als Folge des mangelnden Eigenkapitals der Banken und ihres seltsamen Gebahrens, die enormen Gelder aus dem Rettungsschirm kaum anzunehmen, so heute das Handelsblatt.

Hoffen wir, dass der Chef des Ifo-Instituts Hans-Werner Sinn viele Mitstreiter findet, um die Banken zur Annahme der Gelder zu bewegen. Auf dass sie Kredite vergeben können und auch tatsächlich vergeben. Sind wir ja schließlich fast alle inzwischen so konditioniert, heute mit den Geldern von morgen zu wirtschaften. Ja, ich auch. Von seiten der kreditnachfragenden Unternehmen ist ja leider wenig öffentlich gemachter Druck zu erwarten, könnte doch diese Nachfrage auf Schwierigkeiten deuten und zu Abwertungen des Unternehmens führen. Obwohl das praktisch alle machen – einschließlich der Aktionäre und Börsenmakler. Vielleicht sind wir also alle ein wenig irre.

Doch gewiß hilft ein wenig irre sein auch dabei, zu ganz neuen Ideen zu finden, die wir für die Überwindung dieser Krise brauchen. Welche Ideen zur Ankurbelung der Konjunktur kursieren erfahren sie hier: www.handelsblatt.com/ideen
Bringen Sie doch auch Ihre ein, bitte.

Nur überbordende Ideen staatlicher Eingriffe sollten wir dann besser doch nicht umsetzen. Meinen Viele. Heute – ebenfalls im Handelsblatt – Gouvernance Experte Klaus Hopt, Verfechter freier Märkte mit dem Blick für Regulierungsnotwendigkeit bei Fehlentwicklungen. Wie ich auch. Nur falls das noch nicht klar sein sollte.

Wo wir doch schon so gut sind, dass Deutschland als wettbewerbsfähigstes Land gleich nach China gilt, gibt es ja auch gar keinen Grund vor übertriebener Angst und für ihr Gefolge von Einschränkungen. Und mal zur Abwechslung stellen deutsche Manager nicht ihr Licht unter den Scheffel, sondern wissen um unsere Wirtschaftskraft. Gute Voraussetzungen würde ich sagen. Und hört hört, China schwächelt bereits. Quelle: Internationaler Business-Monitor


Bild von pixelio.de Fotograf: J.Kasperek

Ready for take off

Filed under: Innovationsfinanzierung,Innovationsmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 12:39 am on Freitag, September 5, 2008

Heute Beratungs-Links satt. Zum Durchstarten:

www.powertochange.de/beratungsmethoden

www.imoptimum.de/beratungsleistungen

www.tacook.de/beratungsmethode

www.crea-impulls.de

www.bro4Tec.com

www.bonnfinanz.de/realitaetsanspruch/beratungsmethodik

www.mqresult.com/de/company/consulting/asp

Ja, soviel. Denn sie brauchen:

  • den Teamleiter
  • den Koordinator
  • die kreativen Köpfe
  • den Macher
  • den Schlichter

oder, nach anderer Deklination:

  • den kreativen Innovator
  • den entdeckenden Promoter
  • den auswählenden Entwickler
  • den zielstrebigen Organisator
  • den systematischen Umsetzer
  • den kontrollierenden Überwacher
  • den unterstützenden Stabilisator
  • den informierten Berater.

Und falls Sie trotz aller Unterstützung doch keine Zeit haben, um mal ein gutes Buch zu lesen: surfen Sie bei Getabstract vorbei und lesen Weltliteratur in Kurzform.

Vielleicht kriegen Sie ja dann sogar die durchschlagende Form hin, um Ihre Projektidee beim Petcha Kutcha vorzustellen und vor allem, Sie finanziert zu kriegen.

Ich wünsche jedenfalls viel Erfolg. Und wenn Sie Hilfe brauchen – siehe oben.

Finanzierung gesucht

Filed under: Innovationsfinanzierung — Dr. Ricarda Schallnus at 5:32 pm on Mittwoch, Juli 16, 2008

Seitdem durch Basel II und die kleinkarierte Mentalität vieler Banker Neuerungen am Geld zu scheitern drohen, ist es wieder angezeigt, auf altherkömmliche Weise um private Investoren zu werben:

Durch Reden von Visionen. Unterstützt durch so “Modernes” wie Websites und Blogs.

Da gibt es also ein Haus, das erworben sein will für die Geschäftsidee einer tatkräftigen und auch jetzt bereits erfolgreichen Frau.

Und aus vorbesagten Gründen wendet Sie sich einfach an Sie. An uns alle.
Und fordert uns auf, zu spenden. Wenn Sie also in ein Projekt finanzieren wollen, wo Ihre Spende auch garantiert ankommt – hier ist es:

www.1euro-spendenhaus.de

Und tun Sie mir einen Gefallen:
Spenden Sie mehr als nur einen Euro. Auch wenn bereits das hilft.

Eigenkapital mit Risiko ?

Filed under: Innovationsfinanzierung — Dr. Ricarda Schallnus at 6:38 pm on Samstag, Juli 12, 2008

Die IP Bewertungs AG – kurz IPB – treibt als eine führende Beratungsgesellschaft für Technologiebewertung -verwertung und -management in Europa den Handel mit Patenten voran.

Seit 2001 bewertete sie Patentportfolios mit einem Gesamtvolumen von ca. 2,1 Mrd. EUR und ist zudem als Berater für Patentverwertungsfonds (Asset Klasse”IP”) mit einem Gesamtvolumen von derzeit 200 Mio. EUR tätig. Ziel ist, patentbasierte Technologien einen innovativen Weg zur internationalen Auslizensierung nehmen und deren Lizenzeinnahmen wieder zum Erfinder gelangen zu lassen. So ihre Anzeige in der aktuellen Technology Review.

Hm – scheint mir genau die Form von Geschäftsmodell zu sein, vor der in der aktuellen Harvard Business Manager unter dem Stichwort Patentjäger gewarnt wird. Denn das sind Unternehmen, die Patente einzig zu dem Zweck erwerben, um mit ihnen Schadensersatz-Prozesse gewinnträchtig zu führen. Was das Haftungsrisiko für Hersteller wie Drittanbieter verschärft hat.

Da ich natürlich vollkommen falsch liegen werde, dürfen sie sich freuen, dass sie mit der IPB Projekte bis zu 10 Mio. EUR rein eigenkapitalfinanziert kriegen können und “sich der Fond nicht am Unternehmen oder der Gründung (share deal), sondern ausschließlich und umfassend am Patent bzw. Patentportfolio (asset deal) beteiligt ist”.

Anmerkung: Was soll umfassend hier heißen? Bin halt schon wieder mißtrauisch …

Jedenfalls sollen dann die professionellen Business Development Manager dafür sorgen, dass Lizenz- oder Kaufverträge mit internationalen Unternehmen abgeschlossen werden zur Sicherung der Lizenzeinnahmen.

Probieren Sies aus und geben mir bitte Feedback.

Das Unternehmen ist schon mal Mitglied bei “Deutschland Land der Ideen” und Spin Off des HypoVereinsbank-Konzerns.

Na denn …

Effektivität

Filed under: Innovationsfinanzierung,Innovationsmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 11:55 pm on Samstag, Juni 21, 2008

Gestern zum EEG-Fachgespräch. Die EEG Clearingstelle leistet einen Beitrag zu Begriffsklärungen durch interdisziplinären Austausch und entwickelt und diskutiert Ideen zur Erreichung von Effizienzzielen im weiteren Energiesektor.

Frau Dr. Christine Wörlen, Bereichsleiterin Regenerative Energien der Deutschen Energie-Agentur dena,zeigt, dass die Regelungen und Vergütungen durch das EEG zwar reguliert, jedoch weiterhin rein privatwirtschaftliche Transaktionen sind ohne Subvention zu sein. Und lobt die kluge Ausgestaltung als Outputbasierter Fördermechanismus, der somit den produktivsten und besten Standort bewirkt bei gleichzeitiger Berücksichtigung politischer Zielsetzungen wie Diversität der Technologien wie Standorte.

So sei das EEG im europäischen Rahmen herausragend und trägt maßgeblich zur Reduktion des CO2-Ausstoßes bei.

Nur dass die Amerikaner es nicht adaptieren wollen, wo sie zwar ungern etwas nachmachen, sich jedoch von Effektivität immer überzeugen lassen, und dass das als schlank gedachte Gesetz schon wieder erheblich anschwillt, verwundert dann doch.

Und das Repowering müsse noch angekurbelt werden – obwohl die Jahresnennleistung zwischen 1980 und 2005 um fast das 500fache anstieg. So alt und schlecht können die Anlagen ja dann auch nicht sein, oder? Und was ist eigentlich mit den Zahlen von 2006 und 2007?

Mein Lieblingssatz des Tages: “Effektivität ist auch nicht alles.

Na wenigstens leistet die Clearingsstelle EEG inzwischen hervorragende Arbeit, wie ich allenthalben vernehmen durfte. Gut gemacht, Frau Lucha und Herr Dr. Lovens. Liebe Grüße. Und gern wieder.

Und tschüß – ist schließlich Fete de la Musique .

Kapital & Kontakte

Filed under: Innovationsfinanzierung,Wissensmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 12:06 am on Montag, April 21, 2008

Risikokapital ist eher Mangelware in Deutschland; es gibt nur eine handvoll finanzkräftiger Venture Capital Fonds. Seit diesem Jahr nun präsentiert sich das französische Unternehmen Seventure Partners auch auf dem deutschen Markt als Investor für stark wachsende junge Unternehmen aus den Bereichen Informationstechnologie und Life Science. Seventure Partners verwaltet über 500 M Euro Fondsvermögen und ist Tochter von Natixis Private Equity, einem der führenden Private Equity Unternehmen Europas. Da die Fondstruktur Haltezeiträume von bis zu 10 Jahren ermöglicht und auf langfristige Wertsteigerung statt einer kurz- bis mittelfristigen Wertoptimierung ausgerichtet ist, kann das Unternehmen als langfristiger Partner seiner Portfoliounternehmen agieren. Versprochen wird auch eine optimale Betreuung bei Unternehmensverkauf oder Börsengang.

Um interessanter Partner für Seventure Partner zu werden (ab 1-2-m Umsatz mit Umsatzpotential von mind. 200 m p.a.), können Existenzgründer neuer innovativer Technologiefirmen Unterstützung von rund 200 Innovationszentren erhalten – im ADT: Bundesverband Deutscher Innovations-, Technologie- und Gründerzentren e.V.. Alle die Unternehmensgründung betreffenden Fragen werden beraten, die ersten Schritte betreut und eine Infrastruktur vom Büroservice bis zu modernsten Kommunikationsmöglichkeiten geboten. Mitglieder profitieren von Erfahrungsaustausch, Know-how-Vermittlung und Zugang zu nationalen wie internationalen Netzwerken.

Investitionen für Innovationen vs. Steuerrecht

Filed under: Change Management,Innovationsfinanzierung — Dr. Ricarda Schallnus at 11:05 pm on Samstag, April 19, 2008

Wie sein ehemaliger Compagnion betätigt sich auch der SAP-Mitbegründer Dietmar Hopp als Investor der Medizin – er im Bereich Biotechnologie der Pharmaindustrie. Ebensowie investiert hier die Familie Strüngmann, Gründer von Hexal, heute zu Novartis gehörend. Und auch ausländische Wagniskapitalgeber ermöglichen die Forschung in ca. 500 Unternehmen vorwiegend in Martinsried bei München sowie rund um Heidelberg.

Dann kanns ja wirklich was werden mit der ähnlichen Entwicklung der Biotechnologie wie die Computer- und Informationstechnologie seit den 1970er Jahren.

Doch leider drohen mit der Unternehmenssteuerreform steuerliche Nachteile gegenüber den amerikanischen und britischen Konkurrenten.

Nach bisherigem Entwurf der Reform der Unternehmensbesteuerung führen Börsengang oder Anteilsübernahme zur Beschneidung steuerlicher Verlustvorträge. Übernimmt der neue Anteilseigner gar die Mehrheit am Stammkapital soll der steuermindernde Verlust der Firma gleich ganz verlorengehen.

Äußerst ungünstig für Unternehmen der Biotechnologie mit oftmals 10jährigen Entwicklungen bis zur Marktreife und Investitionen in zumeist dreistelliger Millionenhöhe. Zumindest, wenn sie mal wieder auf der Suche nach finanzkräftigen Partnern als Win-Win-Situation sind.

Ein härtefallausgleichender Gesetzesentwurf hängt seit Herbst im Parlament fest.

Quelle: F.A.Z. 19.04.08 Michal Psotta & Stephan Finsterbusch

Berlin Förderung für Innovationen und Arbeitsplätze gesichert

Filed under: Innovationsfinanzierung — Dr. Ricarda Schallnus at 6:46 pm on Donnerstag, April 17, 2008

Bis 2013 erhält Berlin wie in der vorherigen Förderperiode über 1,2 Milliarden Euro EU-Fördergelder. Knapp 600 Millionen stehen für Investitionszuschüsse bereit.

Aufgrund geänderter Vorgaben der EU müssen Forschung und Entwicklung verstärkt gefördert werden. Innovationen, die erst mit hohen Kosten marktreif werden, haben so bessere Chancen zur Verwirklichung. Jedoch auch nur dann, wenn sie ausgewählten Bereichen angehören wie Biotechnologie, Medizintechnik, Informations- und Medientechnik, Verkehrsforschung und Optik. Die Technologiestandorte in Adlershof und Buch sind damit weiter gesichert.

Wermutstropfen: Es sind künftig in allen Projekten nationale Kofinanzierungen in Höhe von 50 Prozent fällig. Ein Eigenanteil von teilweise nur 25 Prozent wie bislang genügt nicht, da die östlichen Bezirke keine besonders förderungsbedürftigen “Ziel-1-Gebiete” mehr sind. Mehr Infos erhalten Sie hier.

Da muss sich Berlin anstrengen, zumal auch Mecklenburg-Vorpommern mit Nachdruck daran arbeitet, mit 15,6 Prozent nicht mehr das Schlußlicht in der Arbeitslosenstatistik zu sein. Schlechter als Berlin mit 14,7 Prozent ist da nur noch Sachsen-Anhalt mit einer Arbeitslosenqoute von 15,3 Prozent. Besonders schwierig für Berlin angesichts der attraktiven Fördermöglichkeiten in Brandenburg.

Bislang schufen und sicherten die Strukturfonds über 50.000 Arbeitsplätze in Berlin.

Arm ist nie wirklich sexy. Und innovativ nur mit äußerster Mühe, wie beim Innovation C.I.R.C.U.S. durch neueste Forschungsergebnisse bestätigt (siehe gleichnamigen Beitrag Teil 1 in diesem Blog).

« Vorherige SeiteNächste Seite »