Gestern zum EEG-Fachgespräch. Die EEG Clearingstelle leistet einen Beitrag zu Begriffsklärungen durch interdisziplinären Austausch und entwickelt und diskutiert Ideen zur Erreichung von Effizienzzielen im weiteren Energiesektor.
Frau Dr. Christine Wörlen, Bereichsleiterin Regenerative Energien der Deutschen Energie-Agentur dena,zeigt, dass die Regelungen und Vergütungen durch das EEG zwar reguliert, jedoch weiterhin rein privatwirtschaftliche Transaktionen sind ohne Subvention zu sein. Und lobt die kluge Ausgestaltung als Outputbasierter Fördermechanismus, der somit den produktivsten und besten Standort bewirkt bei gleichzeitiger Berücksichtigung politischer Zielsetzungen wie Diversität der Technologien wie Standorte.
So sei das EEG im europäischen Rahmen herausragend und trägt maßgeblich zur Reduktion des CO2-Ausstoßes bei.
Nur dass die Amerikaner es nicht adaptieren wollen, wo sie zwar ungern etwas nachmachen, sich jedoch von Effektivität immer überzeugen lassen, und dass das als schlank gedachte Gesetz schon wieder erheblich anschwillt, verwundert dann doch.
Und das Repowering müsse noch angekurbelt werden – obwohl die Jahresnennleistung zwischen 1980 und 2005 um fast das 500fache anstieg. So alt und schlecht können die Anlagen ja dann auch nicht sein, oder? Und was ist eigentlich mit den Zahlen von 2006 und 2007?
Mein Lieblingssatz des Tages: “Effektivität ist auch nicht alles.”
Na wenigstens leistet die Clearingsstelle EEG inzwischen hervorragende Arbeit, wie ich allenthalben vernehmen durfte. Gut gemacht, Frau Lucha und Herr Dr. Lovens. Liebe Grüße. Und gern wieder.
Und tschüß – ist schließlich Fete de la Musique .