Innovation !

Neuerungen erfolgreich umsetzen. Der Blog von Schallnus ! Consulting.

TTIP: Mehr Mut bitte.

Filed under: Change Management,Innovationsmanagement,Wissensmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 4:38 pm on Donnerstag, Oktober 23, 2014

Nachdem geklärt ist, dass wir keine Chlorhühnchen bekommen wird schon wieder vorbereitet, dass TTIP scheitert. An Schiedsgerichten und Investitionsschutz.
Ja, wir haben in Europa gute Gerichte und gute Erfahrungen mit Gewaltenteilung und mehrstufigen Instanzwegen.

Doch auch Staaten müssen sich an Regeln halten.(Kennen wir schon aus der EU.)
Und wenn es Staaten, also eigentlich der Politik, auffällt, dass es einen Missstand gibt und dieser dann behoben wird, dann ist das ja alles gut und schön, doch enthebt das eben auch nur gegen einen gewissen Preis von zuvor eingegangenen Vereinbarungen.
Genau dies würde dann auch vor übereilten politischen Änderungen ohne alle Folgekosten zu beachten, bewahren. Und hebt Unternehmen, und eben nicht nur Konzerne, sondern alle, egal ob Klein, ob Groß, mit einem Sitz am Ort des Geschehens bzw. die Vereinbarung betreffend, auf Augenhöhe mit der Politik.
Und zur Sache Philip Morris gegen Urugay wüsste ich gern, welche Verträge Urugay zuvor mit Philip Morris schloss. Wenn der Tabakkonzern einfach nur einen Markt sah und investierte, tja, Rahmenbedingungen ändern sich eben. Dafür ist es Marktwirtschaft, Kapitalismus und eben keine Planwirtschaft. Wenn jedoch Verträge geschlossen wurden, wie eben mit Vattenfall hier, dann kostet das eben auch den Staat etwas, sein Wort zu brechen. Ja, auch Lernen ist teuer.

Fallen Sie nicht herein auf Populismus. Wenn klammheimlich schon die Abschussvorbereitungen getroffen wurden. Bringen Sie sich ein in TTIP.
Noch nie waren solche Verhandlungen so offen und transparent.
Auch wenn nicht jeder EU Bürger mit jedem US Bürger am Verhandlungstisch sitzen kann – schon online geht eine ganze Menge. Bequemer geht´s nicht.

Und dem Klein- und Mittelstand rufe ich zu:
Sie werden nicht nur von Ohovens BVMW vertreten, der bei seiner letzten Jahresversammlung gleich Gysi eingeladen hatte (ja, Sie wollten natürlich NUR gucken, schon klar) und demenstprechend schon gegen TTIP wettert. Sondern auch von der Mittelstandsvereinigung der CDU/CSU. Wir wollen TTIP.

Ich habe noch einen Grund mehr:
Ich bin Preußin.
Wir hatte das erste Freundschafts- und Handelsabkommen mit den USA. 1785.
Die Zeit schrieb dazu im April 2001
“Friedrich der Große hatte den Mut, mit den rebellischen Vereinigten Staaten von Amerika, die ihre Unabhängigkeit von den europäischen Mächten erklärt hatten, einen Freundschafts- und Handelsvertrag zu schließen, der zum ersten Mal die Menschenrechte als gültiges Völkerrecht postulierte. George Washington schrieb 1786: Es ist der liberalste Vertrag, der je zwischen zwei unabhängigen Mächten zustande gekommen ist.”

Machen wir es erneut.
Allerdings müssen sich unsere KMU´s die unser Land prägen, an die Geschichte von David gegen Goliath erinnern wenn Ihnen die Zähne klappern vor den US-Konzernen und nicht immer nur Hidden Champions bleiben wollen. Interessiert?

Doch wie es aussieht gehen wir vor lauter Angst mal lieber wieder gleich in den Keller. Gabriel, Ohoven und Konsorten halten Ihnen gewiß das kleine Lichtlein. Selbst Junker traute sich noch nicht an deutliche Worte heran.

Ich ja, wie sie sehen. Und:
Ich mag die Salomonellenbekämpfung der Amerikaner durchaus.
Denn ich finde bekackte Hühnereier, die ach so schön bio sind, einfach nur eklig. Wir bürsten eben nur, die Amis waschen.


Bild von Dieter Schütz/pixelio.de

VDMA

Filed under: Innovationsmanagement,Wissensmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 10:43 pm on Montag, September 15, 2014

Heute beim Auftakt von “Wir unternehmen was” des VDMA, des Verbandes des deutschen Maschinen und Anlagenbaus.

Eine Woche lang, jetzt, können Sie konkrete Einblicke erhalten in konkretes Tun zum Thema soziale Verantwortung  (genauer: CSR). Schauen Sie doch selbst vorbei. Überall in Deutschland und ganz bestimmt auch in Ihrer Nähe.

Genau das liebe ich so am VDMA:
Wo es sonst zu einem Auftakt nur Worte gibt, wurde und wird hier was gemacht.

Immer dabei: Technik für Menschen. Oft auch groß. Oder schnell. YEAH.

Und zudem auch noch schön. Da passt nicht nur die Tischdeko zum VDMA-Logo (besser: CI) sondern sogar die Blumen:
Strelitzien gabs. Teuer? Egal, Hauptsache schön. Jedenfalls für solch einen Anlass.

Hier das VDMA-CI-passende Bild: Strelitzie von Jörg Kleinschmidt  / pixelio.de

PS: Strelitzien sind benannt nach der Heimat von Königin Charlotte von Großbritannien, zuvor Prinzessin Sophie Charlotte von Mecklenburg-Strelitz. Sie war die Tante unserer heute noch und auch von mir verehrten preußischen Königin Luise von Mecklenburg-Strelitz.

Menschen und Tiere

Filed under: Change Management,Wissensmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 10:31 pm on Mittwoch, Mai 28, 2014

Mitgefühl ist Nichts ohne konkretes Tun.

Für mich bedeutete dies unter anderem zum Pescetarier, dann Vegetarier, danach Veganer und jetzt zum Frutarier zu werden. Wann immer es geht. Das ist sehr oft.

Ich finde das Gebot “Du sollst nicht töten.” eben immer klarer und eindeutiger.

Und bin selber überrascht, wie einfach nun alles ist.

Kennen Sie das “Brot für Welt”-Plakat mit dem Löffel, den Stäbchen, der Gabel und dem Menümesser?

Frappierend ist doch: Legen Sie das Messer weg (ich brauchte es tatsächlich nur für Fleisch; jetzt reicht mir ein kleines Obst- und Gemüsemesser zur Zubereitung) und das Problem ist gelöst. Heißt ja auch Brot für die Welt.

Produktschutz mal anders

Filed under: Change Management,Innovationsmanagement,Wissensmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 9:57 pm on Mittwoch, Mai 28, 2014

Ich habe grad noch vorhin ein Tier geschützt, also Gottes Produkt / Schöpfung.

Eine Taube hatte sich einen Flügel gebrochen und saß ganz jämmerlich im Regen. Tierarzt, Tierrettung, NABU waren so spät nur noch per Anrufbeantworter erreichbar. Da war die Polizei mein und der Taube Freund und Helfer. Danke.

Falls Ihnen auch ein verletztes Tier begegnet und die direkt Zuständigen schon Feierabend haben: Die Feuerwehr ist dafür besser ausgerüstet. Telefon 112.

Mitgefühl unterscheidet nicht nach Mensch und Tier.

Ankündigung

Filed under: Change Management,Wissensmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 10:08 pm on Sonntag, März 30, 2014

Nun sind es nur noch wenige Minuten des Jahres, in dem die Freiheit verkündet wird. Ich wollte ja auch einen Beitrag dazu leisten, doch siehe, ich musste erst selber noch freier werden.

Es wird sicher trotzdem nur ein Essay und kein ganzes Buch – denn ich bin einfach keine Frau vieler Worte.

Statt eines populärwissenschaftliches Buches über meinen geliebten Cat Check® wurde es ja bislang auch nur eine kleine aber feine Broschüre. Damit kann ich mir nicht die Reputation aufbauen, die Bücherschreiber heute so haben, doch ich bin eben wer ich bin.

Wissenschaft

Filed under: Wissensmanagement,Zukunftsforschung — Dr. Ricarda Schallnus at 9:09 pm on Dienstag, Februar 4, 2014

Gerade so sind wir Deutschen am Korruptions-Vorwurf vorbeigeschrammt und was kommt mir heute in´s Haus? Das neue Wissenschaftsmagazin der Max Planck Gesellschaft unter anderem mit dem Ethnologie-Thema: Ohne Netzwerk kein Geschäft. Wissenschaft ist eben, sich genau bewusst zu machen, was wir immer schon wissen. Wußte mindestens schon Carl Friedrich von Weizsäcker.

Es sind eben nicht die beauftragten und dann seltsamerweise so oft tendenziellen Studien im Sinne des Geldgebers, die Wissenschaft ausmachen. Sondern all die Unermüdlichen, die darüber nicht schlafen können, dass das Alltägliche nur so ein wenig anders ist als die Theorie sagt  und doch genau damit all ihr Unvermögen für die Praxis verursacht. Und dann – weil Suchende immer finden – eine völlig neue Erklärung haben. So ließen Kepler z.B. acht Bogenminuten Differenz zwischen den Berechnungen und den tatsächlichen Planeten und Fixsternen nicht los – das sind noch nicht mal 15 km. Einige Anfeindungen später war dies der Grundstein noch unseres Weltverständnisses, unserer Physik, unserer Technik.

Damit sie Ihres den tatsächlichen und nicht nur gewünschten Verhältnissen anpassen können, forschte ich über Konzerne, Netzwerke und das sinnvolle Verhalten in ihnen. Eigentlich auch nur als Beispiel, was mit einer neuen Theorie und Methode alles möglich ist zu erkennen für die Gegenwart und Zukunft. Auch Vergangenheit, wenn Sie mögen. Dazu habe ich den Cat Check® gemacht. Damit Sie den Moment prüfen können.

Denn die Welt ist zwar kein Ponyhof und doch entscheiden wir in jedem Moment, wie unsere Welt heute, morgen und allezeit ist.

Ich sage noch einmal: Sorgen Sie nicht.

Filed under: Change Management,Wissensmanagement,Zukunftsforschung — Dr. Ricarda Schallnus at 8:58 pm on Donnerstag, Januar 23, 2014

Ich gehöre noch zu den Selbstständigen, bei denen sich die Eltern ständig sorgen. Auch weil sie einen anderen Weg gingen. Die Sorge behauptet nur in die Zukunft schauen zu können. Kann sie zwar gar nicht und doch ist sie damit nicht nur ein privates Ärgernis sondern auch das wohl größte Hemmnis für Innovationen.

Dabei ist sie gar nichts wert. Überlegen Sie mal: Wer würde dafür bezahlen, dass sich jemand anders um ihn sorgt (im Sinne: verzagend mit den Zähnen klappern)? Niemand. Die Sorge die unseren Verstand auffrisst hat also wirklich keinerlei Wert.
Sagen Sie ihr das ruhig beim nächsten Mal. Und lachen sie sie gründlich aus. Hilft.

Mir wurde wieder klar: Die Farben des Lichts leuchten besonders vor Dunkelheit.
Und siehe da: Heute stand auch in der Zeitung “Erst das Dunkel schafft Glanz”
(Berliner Morgenpost). Sorge ist Dunkel. Wir sind Glanz. Wenn wir wollen. Ich bin.

Heute

Filed under: Wissensmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 11:43 pm on Samstag, November 9, 2013

Schicksalsnacht der Deutschen.

Und ich sehe jetzt mehr noch als Naivität bei meinem Vater: Verantwortungsgefühl – ein solch großes, dass er sein eigenes Leben hintenan stellte: Ja, ich wollte gehen, aber ich konnte doch Mutter nicht allein lassen.
Tierarzt durfte er nicht mehr werden, als er den Ulbricht-Jargon “Man muss dem Klassenfeind in die Schnauze hauen” (1961 nach Mauerbau) unangemessen fand. Aufrecht ging er zu seinem öffentlich-Ausgebuht-werden von der gesamten Schule, das dem Schulverweis einen schrecklichen Rahmen gab. Ich sah die Tränen eines nicht gelebten Lebens bei meinem Vater, auch wenn er sie – ganz Mann – zurückhielt. Und das Lächeln, das ihm sein aufrechter Gang damals einen großen Schmäh-Artikel im Neuen Deutschland einbrachte, machte sie nicht vergessen. Zumal sie ihn dann doch kriegten mit ihrer Idee von einem Paradies auf Erden in dem es keine Ungerechtigkeit mehr geben wird. (Nach den Millionen Toten der linken Diktaturen gaaaanz sicher.)
Doch er gehörte zu den wenigen, die nicht bei der STASI waren. Meine gesamte Familie suchten Viele vergebens in den Listen der STASI Mitarbeiter und Zuträger. “Das wissen wir nicht” war unsere beliebteste Antwort auf die seltsamen Fragen der jungen Burschen in langen schwarzen Ledermänteln mieser Qualität oder auch den Bomberjacken, die es sonst gar nicht gab, die ab und an vor unserer Tür standen und nach den Nachbarn fragten. Und wie war´s bei Ihnen?

Doch entscheidender ist: Wie ist es bei Ihnen heute?
Ich habe nach kurzem Hadern mit diesem offenbar erblichen riesigem Verant-wortungsgefühl, das einem das Leben kurzfristig betrachtet doch ganz schön vermiesen kann, wieder mal JA gesagt. So bin ich eben ICH BIN.

Gesandt zur Ihrer Erkenntnis, dass es wichtig ist, richtig hinzuschauen.
Wer will es den Franzosen, Briten, Amerikanern verdenken, dass sie uns Deutsche mit unserer Vergangenheit mal lieber etwas genauer betrachten? Vielleicht entdecken sie ja hinter der Naivität auch mehr. Verantwortung. Mut. Tatkraft.
Wäre schön.

Bild des Mosaiks “Selig sind die nach Gerechtigkeit dürsten” aus dem Berliner Dom von Lutz Henrik Barsch aus einer mir leider entfallenen Foto-Community.

Freunde und Spione

Filed under: Innovationsmanagement,Wissensmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 6:44 pm on Dienstag, Oktober 29, 2013

Verstehen Sie, warum Frau Merkel noch immer entsetzt ist, von Freunden ausspioniert worden zu sein? Ja? Ich nicht.

Vielleicht liegt es ja an meiner fehlenden Naivität. Oder daran, dass im Osten gerade meine Eltern, die wirklich voller Naivität für diese neue Welt waren, besonders ausspioniert wurden. Vielleicht auch daran, dass ich schon von James Bond weiß, dass Spione immer alles nochmal und nochmal selber checken müssen. Auch ihr eigenes Team. Ich weiß nicht mehr wieviele Filme ich darüber sah, was passiert, wenn dies versäumt wurde. Prima, wenn das so gar nicht ihre Welt ist – noch nicht mal als Kinofan wie bei mir.

Doch wissen wir auch: Produktpiraterie, meist auch einhergehend mit der einen oder anderen Form von Spionage, passiert auch hier; gerade hier unter Freunden. Deutschland ist Vizeweltmeister in Produktpiraterie. Ganz ohne rechtlich verankerten Auftrag zur Wirtschaftsspionage. Ja, das gibt es anderswo auch gerne.

Und was ist nun der Unterschied zwischen Spionage von damals in der DDR und hier und heute?

Ganz einfach: die demokratische Legitimation. Denn wirksames Aufregen geht nur in Demokratien mit Gewaltenteilung.

Sie wollen mehr tun? Klar geht, wir haben zig Lösungsanbieter bei protect-ing, der AG Produkt- und Know-how-Schutz des VDMA. Und als Besonderheit sind wir nicht nur für Maschinen- und Anlagenbauer da. Sondern für alle, die inzwischen nachrechnen können, dass mehr verloren geht als ein bisschen Schwund und ein bisschen vom Lack Ihres Images.

Bild von Andrena überpixelio.de

Erwachen

Filed under: Change Management,Innovationsmanagement,Wissensmanagement — Dr. Ricarda Schallnus at 8:47 pm on Samstag, September 14, 2013

Wir leben im Zeitalter des Erwachens, d.h. der Bewusstwerdung, was Gut, Schön und Wahr ist.

Veggie Day ist also kein Zufall, ebenso wie Begegnungen von Menschen, die von Gott gegeben zusammengehören. Auch wenn sie momentan ganz oft noch nicht zusammen leben können. Das tut hin und wieder durchaus weh, heilt aber auch noch die letzten Schmerzen und Leiden, die ein Jeder von uns hat, vollkommen.

Diese Heilung braucht Zeit, immer viele Informationen über das, was wirklich Gut, Schön und Wahr ist, statt nur so auszusehen, und braucht häufig auch Heilmittel.

Ich suchte und fand auch bei Heilmitteln wahrhaft Gutes. Damit das auch morgen noch so ist, unterzeichnete ich gerade die Petition Grundrecht auf Gesundheit.

EU-weit braucht es 1 Million Mitzeichner. Das schaffen wir doch locker. Gemeinsam. Mit Ihnen. Und mit Dir.

Bild von Hans Snoek über pixelio.de

Nächste Seite »