Wenn Sie auch die Krise nutzen, um intensiver über morgen nachzudenken, denken Sie doch gemeinsam.
Zum Beispiel in Berlin Kreuzberg. Multidisziplinär, sektorenübergreifend und basierend auf gemeinsamen Werten. Im ersten selfHUB Deutschlands. Doch sind Sie leider nicht mehr die Ersten, denn diese Zentren für gesellschaftliche Innovation gibts bereits international. In London, Brüssel, Rotterdam, Johannesburg, Mumbai und Sao Paulo. Hier wird Ende des Monats der erste Geburtstag gefeiert. Happy Birthday schon mal vorab!
Bereits nachgedacht haben Manager im mm-Forum. Eine handverlesene Riege jüngerer Topleute aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft bekennt sich zum marktwirtschaftlichen System in Verbindung mit Rücksichtnahme auf gesellschaftliche Belange und den Erhalt des Sozialstaates. Wer würde bei Anwesenheit von Frank Mattern, Deutschlandchef von Mc Kinsey und Professor Thomas Straubhaar, Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts auch Anderes erwarten. Wie ‘Managing the future’ bei Unmöglichkeit zu Planen ihrer Meinung nach funktionieren kann – dazu gabs leider keine konkreten Verlautbarungen. Jedenfalls nicht öffentlich. Glauben Sie, dass es sie gab? Wäre ja schön. Gäbs ein paar weniger hilflose Manager, wie BASF-Chef Jürgen Hambrecht letztens konstatierte.
Na wenigstens für technische Herausforderungen gibts einen wunderbaren Katalog, Neues zu finden. TRIZ.
Auskennen damit tun sich bspw. die Innovationsberater von c4pi. Sie meinen:
Gerade wenn die wirtschaftlichen Aussichten wenig rosig erscheinen, bieten sich Chancen für Neue Wege und Gelegenheiten zur Stärkung der eigentlichen Kompetenzen. Ein Baustein einer umfassenden Innovationsstrategie ist die Absicherung der eigenen Patente und die Entwicklung wirksamer
Patentstrategien. Oftmals sind jedoch auch Patente oder Patentfamilien für eigene unternehmerische Entwickungen hinderlich. Das Überprüfen, umgehen oder variieren solcher “Hindernisse” kann für Unternehmem überlebenswichtig werden.
In diesem Zusammenhang veranstaltet c4pi mit dem international anerkannten TRIZ-Master und Patentspezialisten Dr. Sergei Ikovenko am 9. und 10. Februar 2009 einen zweitages-Workshop zum Thema “TRIZ for Patent Strategies Development”. Dr. Ikovenko ist Senior Project Manager von Gen3 Partners.
Darüber hinaus ist er Professor Adjunctis des Massechusetts Institue of Technology (MIT) und einer der führenden Spezialisten und Trainer auf dem Gebiet der Innovationsmethodiken. Zu seinen Klienten zählen Fortune 500 Unternehmen weltweit, wie z.B. Procter & Gamble, Mitsubishi, Samsung, Hilti, Intel, Siemens, Alcoa, Ferrari, Whirlpool, Boeing, BMW etc.
Der englischsprachige Workshop konzentriert sich auf die Entwicklung von Patentstrategien mit Hilfe von TRIZ-basierten Techniken wie Funktionsanalyse, Trimming, Cause-Effect-Chain Analysis und Laws and Trends of Engineering Systems Evolution. Es werden dabei u.a. folgende Inhalte
behandelt:
- Umgehung von Wettbewerber-Patenten,
- Stärkung der eigenen Patente und Entwicklung von zusätzlichen abhängigen Ansprüchen,
- Entwicklung von Patentschirmen und “Patent-Firewalls”,
- Überblick über weiterführende Patentstrategien.
Ziel ist es, den Teilnehmern praktische Werkzeuge zur Umgehung von Wettbewerberpatenten sowie zur Stärkung eigener Patente und Patentstrategien an die Hand zu geben.
Nähere Informationen gibts hier

Bild von pixelio.de Fotograf: Kurt Bouda